BVerwG_8_B_19-17_WBRE201800168
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Gericht:
Entscheidungsdatum:
Rechtskraft:
Aktenzeichen:
ECLI:
Dokumenttyp:
https://www.juris.de/r3/print/document
BVerwG 8. Senat
25.01.2018
ja
8 B 19/17
ECLI:DE:BVerwG:2018:250118B8B19.17.0
Beschluss
Quelle:
Normen:
§ 1 Abs 6 VermG, § 3 Abs 1 VermG, Art 3 Abs 1 REAO BE, Art 3
Abs 2 REAO BE
BVerwG, Beschluss vom 25. Januar 2018 – 8 B 19/17 –,
Zitiervorschlag:
Leitsatz
1. Als "andere Tatsachen" im Sinne des Art. 3 Abs. 2 REAO (juris: REAO BE) in Betracht zu
ziehende, sich aus dem konkreten Sachverhalt ergebende individuelle Umstände und Ereignisse setzen keinen gegenwärtigen oder unmittelbar bevorstehenden individuell-konkreten
Zugriff auf den verfolgten Veräußerer oder dessen Vermögenswert voraus (Fortführung von
BVerwG, Beschlüsse vom 28. März 2011 - 8 B 44.10 - ZOV 2011, 131, Teltow-Seehof IV und
vom 22. Oktober 2014 - 8 B 99.13 - juris, Teltow-Seehof V). (Rn.10)
2. "Andere Tatsachen" können sich bei einer Verfolgung mittels abstrakt-genereller diskriminierender Regelungen nicht nur aus deren bereits eingetretenen Auswirkungen ergeben, sondern auch daraus, dass der Verfolgte solche Auswirkungen auf die eigene Situation vorhersieht oder befürchtet, sofern dies mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ursächlich für seinen
Entschluss zur Veräußerung oder Aufgabe des Vermögenswertes war. (Rn.10)
Fundstellen
LKV 2018, 126-130 (Leitsatz und Gründe)
ZOV 2018, 106-109 (Leitsatz und Gründe)
Buchholz 428 § 1 Abs 6 VermG Nr 58 (Leitsatz und Gründe)
Verfahrensgang
vorgehend VG Potsdam, 3. November 2016, 5 K 2989/14, Urteil
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