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Die für Juden ausgestellten Kurkarten können durch eine besondere
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.“.
Farbe (z.B. gelb) kenntlich gemacht werden.
Zuwiderhandlungen können mit der sofortigen Einziehung der Kurkarte geahndet werden.“
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Am 8. Januar 1938 gab das evangelische Pfarramt in Küstrin an den
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Leiter der Reichsstelle
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einen
Dr.
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Am 10. August 1939 — zu dieser Zeit war der Angekl
agte Korreferent für allgemeine Rassefragen und für J udenfragen
Allgemeines —
richtete der Leiter der Abteilung I, Dr.
In diesem Schreiben wurde
das erhebliche Interesse des Reiches
„Schließlich bitte ich, mich
an
daran bekundet, daß die im Protektorat wohne
nden Juden das allgemeine Verhältnis des Protektorats zum Reich
und in der politischen
Entwicklung im Protektorat nicht beeinflußten
. Es werde daher die
Ausschaltung der Juden aus dem öffentlichen
Leben des Protektorats
für notwendig gehalten. Das Ziel der J udenpo
litik sei die Auswanderung. Wörtlich wird zum Abschluß gesagt:
Verordnungen
und
Maßnahmen,
Ziel, die jüdische
Bevölkerung
durch die die J udenfrage im Protektorat berühr
t wird, stets zu beteiligen. Ich lege großen Wert darauf, die Einhei
tlichkeit der Judenpolitik, deren Federfüh
g bei mir liegt, auch für das Protektorat
sicherzustellen.“
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von
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an den Reichspro-
tektor von Böhmen und Mähren ein Sch
‚ das die Behandlung
der Juden im Protektorat Böhmen und Mähren betrat
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mit dem
„Ich habe keine Bedenken, wenn in den in dem übermit
telten
Schriftwechsel erwähnten Fällen auf der Rückseite der pfarram
tlichen Urkunde ein Hinweis auf die jüdische Abstammung
des Täuflings eingetragen wird. Ich stelle ergebenst anheim, die
kirchlichen
Stellen hiervon verständigen zu wollen, und bitte, mich
an dem
Fortgang der Angelegenheit zu beteiligen.
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einer
Bericht,
mung von Personen jüdischer Abstammung, deren Vorfahren die
christliche Taufe angenommen haben, verschleiert werden könnte,
wenn Taufurkunden ohne irgendeinen Zusatz ausgestellt würden.
Der mit der Bearbeitung dieses Vorganges beauftragte Angeklagte
schrieb daraufhin am 18. Januar 1938 un
an den Reichs- und
Preußischen Minister für kirchliche Angelegenheiten. In dem Schreiben heißt es wörtlich:
.
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für Sippenforschung
die Befürchtung ausgesprochen wurde, daß die nichtarische Abstam-
76
den
Faschisten verfolgte
der nichtjüdischen streng zu isolieren, wurde
bekanntlich mit
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