Die ebenfalls aus einer Mischehe stammende 23 Jahre alte u wollte den Geburtsnamen ihrer Mutter — M da ihr Verlobter der Schutzpolizei angehörte und am nehmen, sie - an— Schwie- tete. Der Angerigkeiten für die beabsichtigte Eheschließung befürch 38 — den Oberbürklagte ermächtigte am 16. Dezember 1933 — I Z. C. als Ortspolizeihaft Eigensc germeister von Frankfurt (Oder) in seiner den. beschei zu end behörde, die Antragstellerin ablehn u Bezeichnend ist auch der Fall des Reisenden nde klinge jüdisch den durch er daß e, beklagt r darübe ‚ der sich en in sei- bedeutend freier fühnem Beruf ständig Nachteile habe und er sich en einen deutschMensch den denken gleich len würde, wenn er unter Änderung seines Naklingenden Namen führen könnte. Er bat um ungspräsidenten Regier ‚ Das Gesuch wurde seitens des mens in 7. September am lehnte agte befürwortet. Der Angekl in Düssel mit folgender Be1933 —1Z.C. 35 — den Antrag dennoch, und zwar gründung ab: Gesuche „Dem des in Solingen um Erteilung un un des amiliennamens Koch ist nach Fuhrung der Genehmigung zur weil seine arische Prüfung der Sachlage nicht entsprochen worden, Im Gegensatz zu ist. nachgewiesen Abstammung nicht ausreichend R.. ) ist der Name ( MH ) ein typisch jüdischer Name, ( er Abstammung kaum jen ung durch Per dessen Abstammung müsmals vorkommen wird. An den Nachweis dieser werden.“ gestellt Anforderungen sen daher besonders strenge aben die als Zeugen gehörten Eheleute Sn Herr-. Leidensweg in der Zeit der faschistischen ihren B e schaft geschildert. RE angesichts der sich nach der Der Arbeiter uli "e Waschisten zusehends verstärkenden antidur Machtergreifung seines Namens in Köhn. semitischen Ausschreitungen um Änderung Jahre 1923 der evangeliim er Er begründete sein Gesuch damit, daß sei. Weltkrieg gewesen schen Kirche beigetreten und Soldat im ersten ab. In der Folgezeit Gesuch das Angeklagte der lehnte Am 8. Juli 1933 war das Ehepaar ü gungen ausgesetzt, allen nur denkbaren Schikanen und Verfol- dıe auch Frau u zu erdulden hatte, weil sie innen, sich von ihrem Ehedie immer wieder an sie gestellten wurde 1936 entlasmann scheiden zu lassen, zurückwies. Herr eine mit dem bekam Er sen, weil der Betrieb „rein arisch“ sein wollte. „Israel“ Namen den zusätzlich „J“ versehene Kennkarte, mußte später aus der Auch tragen. Judenstern annehmen und den sogenannten urfte nichts in „ariWohnung wurden sie ausgewiesen. Frau überall Anfeindunt auch schen“ Geschäften einkaufen und war 43

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