Reisepässen,
die
diesen
Juden gekennzeichnet.
tigen Amt in Berlin:
„Bitte,
mit
Vermerk
nicht
Gesandter ru
Ministerialrat
trugen,
wären
dadurch
berichtete dem
,„ der Montag
früh
als
Auswär-
in Berlin
ein-
trifft, Fühlung nehmen, ebe
Weisung, falls meine Anwesenheit in Berlin erforderlich, oder sonstige Instruktionen.“
Tatsächlich ist die Kennzeichnung von Reisepässen, deren Inhaber
Juden waren, später in anderer Weise vorgenommen worden, und
zwar wurde
ihnen ein den ganzen Paß überdeckendes „J“ aufgedruckt.
Am 27. und 28. Oktober 1938 wurden im Reichsgebiet 15 000 bis
17000 jüdische Menschen verhaftet, die früher in Polen beheimatet
waren. Sie wurden unter gewaltsamer Aufgabe ihrer ganzen Habe
samt ihren Angehörigen an die polnische Grenze abgeschoben. Da.die
polnischen Behörden zunächst die Aufnahme ablehnten, irrten diese
Menschen längere Zeit in den Grenzgebieten umher, bis die polnische
Regierung unter dem Druck des faschistischen deutschen Staates ihre
Grenze schließlich diesen Vertriebenen öffnete.
Eines dieser Opfer war der Zeuge
false
. Er wurde mit
Eltern und Geschwistern aus Erfurt vertrieben und nach Polen abgeschoben.
Nachdem die faschistischen Armeen Polen militärisch unterworfen
hatten, fiel der Zeuge abermals den Faschisten in die Hände. Er kam
zunächst in ein Ghetto und mußte Zwangsarbeit leisten. Nicht arbeitsfähige Erwachsene und Kinder wurden liquidiert; die Erschießungen
fanden teilweise auf offener Straße statt. Als im Jahre 1943 das Ghetto
Drohobycz aufgelöst wurde, wurden ebenfalls alle für die Zwangsarbeit nicht brauchbaren Personen umgebracht. Kurz darauf wurde
auch das Zwangsarbeitslager aufgelöst und von den etwa 700 Personen etwa
600
im Wald
ermordet,
darunter auch die Eltern, ein Onkel
und eine Cousine des Zeugen. Nur ausgesprochene Spezialarbeiter
wurden verschont. Der Zeuge wurde bis zum 11. April 1945 in Konzentrationslagern festgehalten und hatte furchtbare Erlebnisse.
II
Die Mitwirkung
des Angeklagten
an der „Endlösung
der Judenfrage“
Die von den Faschisten als „Endlösung der Judenfrage“ bezeichnete
Massenvernichtung von jüdischen Menschen aus dem damaligen deutschen Einflußgebiet stellt die letzte und schrecklichste Etappe der von
den deutschen Faschisten gegen das jüdische Volk begangenen Verbrechen dar.
Diese letzte Etappe der allgemeinen Deportation der Juden indie
in den besetzten Ostgebieten gelegenen Vernichtungslager umfaßt
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oG/Strafsachen
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