naSonalsozialisSschen Verfolgung (BEG) vom 23.07.1964: „... Ich war sehr oT krank,
doch weder erhielt ich aerztliche Behandlung, noch waren Medikamente vorhanden. Als ich
schließlich im Maerz 1944 befreit wurde, war ich ein krankes, unterernaehrtes Kind….“ 6 b)
Antragsformular auf Versichertenrente aus der deutschen Rentenversicherung, Antrag vom
07.08.1990, unter dem Punkt 4) a) Freiheitsentziehung: „September 1941 bis Winter 1943“ 7
c) Bericht über die Feststellung der deutschen Sprach- und Kulturzugehörigkeit, SchriTprobe
vom 19.06.1991: „Im Jahre 1944 bis 1951 habe ich im Weisenhaus gelebt, weil ich ein
Weisenkind war.“ Unter Punkt 12. Ergebnis der Befragung wird dort zusammenfassen
ausgeführt: „…Die AST wurde im Alter von 8 Jahren von der Verfolgung erfasst. Der Vater
kam in der Verfolgung um und in den Kriegswirren kam sie ihrer MuJer abhanden. Sie geriet
in ein Waisenhaus und verblieb dort bis 1950.“ 8 d) Fragebogen für die Claims Conference
vom 24.02.1993: „… Wir liJen alle an Hunger und um etwas zu essen zu erlangen, verrichtete
meine MuJer alle möglichen Arbeiten bei der örtlichen Bevölkerung und ich und meine
Geschwister beJelten. … Ich sammelte Brennessel um eine Brühe zu machen und erkrankte
ernsthaT. 2 Brüder sind dem Hunger erlegen und unsere MuJer verließ uns da wir als
Dorfwaise die Chance haJen in ein Kinderheim von Saint Herein zu kommen…“. 9 e)
EidesstaJliche Versicherung vom 12.03.1998: „… Mit einem von meiner Brueder wurde ich
später in ein Waisenhaus aufgenommen und im März 1944 wurden wird befreit.“ 10 f)
Antrag auf „Anerkenntnisleistung an Verfolgte für Arbeit in einem GheJo, die
keine Zwangsarbeit war und bisher ohne sozialversicherungsrechtliche
BerücksichSgung geblieben ist“ beim Bundesamt für zentrale Dienste und offene
Vermögensfragen vom 21.12.2008 unter Punkt 3.4.c): „Ich wurde zusammen mit der Familie
aus S, B, R durch A, M, T, U und L ins GheJo L, T, U, deporSert, wo ich mich im
Waisenhaus vom 1941 bis 1944 befand. Es gelang mir dort die Arbeit zu finden. Ich grub
Gru- ben fuer die ToileJen für die Soldaten. Fuer meine Arbeit erhielt ich nur
aermliche ErnaehrungsmiJeln.“ Unter Punkt 4) wird ausgeführt, dass die Klägerin Gruben
für die ToileJen der Soldaten ausgegraben habe. Diese Arbeit habe sie sich selbst
gesucht (4.4). 11 g) Antrag auf Altersrente für ehemalige GheJobeschäTigte mit Wohnsitz im
Ausland vom 10.03.2010 unter Punkt 4: Die Klägerin gibt an, sich von Februar 1942 bis März
1944 im GheJo L aufgehalten und landwirtschaTliche Arbeiten auf
Feldern/Judenrat ausgeübt zu haben. 12 h) EidesstaJliche Erklärung vom 22.05.2011: „…
Vom Oktober 1941 bis Maerz 1944 befanden wir uns im GheJo L. Die Bedingungen dort