- Quelle: beck-online DIE DATENBANK
erst später verstorbenen Verfolgten, wenn man in den Fällen des §41 BEG die Angleichung zulassen
wollte. Denn nach der Neuregelung des BEG-Schlußgesetzes besteht zwischen den Tatbeständen
der §§15 und 41 BEG nur noch ein zeitlicher, aber kein qualitativer Unterschied (BGH RzW 1966,
321 Nr. 24), so daß eine falsche medizinische Beurteilung in beiden Fällen gleiche Folgen haben
kann (so auch OLG München vom 13. November 1969 - 16 EU 102/69 -).
Zitiervorschlag:
BGH Urt. v. 9.7.1970 – IX ZR 251/67, BeckRS 1970, 31395475
http://beck-online.beck.de/Bcid/Y-300-Z-BECKRS-B-1970-N-31395475
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6/7/2022