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BGH, Urteil vom 09.07.1970 – IX ZR 155/68LG Hamburg; OLG
Hamburg14.02.1968
BeckRS 1970,
31372639
BGH, Urteil vom 09.07.1970 – IX ZR 155/68LG Hamburg; OLG
Hamburg14.02.1968
Titel:
BGH: Urteil vom 09.07.1970 - IX ZR 155/68
Normenketten:
Art. IV Nr. 1 BEG-SchlußG
Art. III Nr. 2 Abs. 2 BEG-SchlußG
Amtlicher Leitsatz:
Ein Angleichungsantrag unter entsprechender Anwendung von Art. III Nr. 2 Abs. 2 BEGSchlußG ist unzulässig, wenn am 18. September 1965 die Klage- oder Berufungsfrist noch nicht
abgelaufen war (unter teilweiser Aufgabe von BGH RzW 1969, 517 Nr. 66).
Rechtskraft:
rechtskräftig
Verkündet am 9. Juli 1970
Text1
BUNDESGERICHTSHOF
URTEIL
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat ohne mündliche Verhandlung am 25. Juni 1970 unter Mitwirkung
der Bundesrichter von der Mühlen, Offterdinger, Zorn, Henkel und Fuchs
für Recht erkannt:
Die Revision der Kläger gegen das Urteil des 9. Zivilsenats des Hanseatischen Oberlandesgerichts
zu Hamburg vom 14. Februar 1968 wird zurückgewiesen.
Das Revisionsverfahren ist gebühren- und auslagenfrei; die außergerichtlichen Kosten tragen die
Kläger.
Von Rechts wegen
Die Klägerin ist die Witwe, der Kläger der Sohn des 1955 verstorbenen Dr. H
Br.. Dieser ist
wegen seiner jüdischen Abstammung verfolgt worden und wanderte im März 1939 nach den USA
aus. Dort erkrankte er an einem Diabetes mellitus und an ausgedehnten Skleroseerscheinungen.
Die Todesursache war ein Herzinfarkt verbunden mit Herzversagen.
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