Spenden von 11 Millionen € und den von ihm angegebenen 30 bis 40 Millionen € an Spendeneinnahmen beruhe unter anderem darauf, dass die Finanzanalyse der Beklagten nicht alle ihm zurechenbaren Konten und nicht sämtliche
verbuchten Bar- und Sachspenden sowie Einnahmen auf Privatkonten berücksichtige. Alle Spendenzwecke seien offen und transparent auf seiner Webseite
dargestellt. Bis 2015 habe er "Da'wa"-Stände betrieben, die jedoch nicht der
Verbreitung eines islamisch-verfassungsfeindlichen Weltbilds gedient hätten.
Auf die Durchführung von Benefizveranstaltungen mit als salafistisch eingeschätzten Predigern habe er ab 2015 verzichtet, nachdem auf seine Nachfrage
der Islamismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen ihm gegenüber Bedenken geäußert habe. Er bewerbe seine Projekte mittels Videos in sozialen Medien. Hierzu gehöre auch die Facebook-Seite "Der Islam verbindet"; dort veröffentlichte andere Inhalte seien ihm nicht zuzurechnen. Auf der gleichnamigen
Instagram-Seite würden keine verfassungsfeindlich-islamistischen Inhalte geteilt. Er kooperiere nicht mit verfassungsfeindlich-islamistischen Strukturen
und habe sich – auch öffentlich – wiederholt gegen terroristische Vereinigungen
ausgesprochen.
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In Syrien habe er Projekte mit 7 573 747,57 € (Anlage K 1) unterstützt. Dazu
zählten die Errichtung und der Betrieb des zweitgrößten gebührenfreien Krankenhauses in Dana, Provinz Idlib, einer Schule und des größten Waisenhauses
auf einem ihm gehörenden Grundstück sowie die Unterstützung eines Krankenhauses in Aleppo. Er sei wie andere internationale Hilfsorganisationen in Aleppo und Idlib aktiv gewesen und habe nicht die JaN unterstützt. Seine dortigen
Hilfsprojekte habe er nicht in Gebieten verwirklicht, die unter der Kontrolle der
JaN gestanden hätten. Seine zwischen 2012 und 2014 durchgeführten Hilfskonvois nach Syrien seien mehrfach kontrolliert worden, ohne dass Waffen oder
militärische Ausrüstungsgegenstände aufgefunden worden seien. Er habe wie
auch andere Hilfsorganisationen auf den Schutz der Freien Syrischen Armee
(FSA) zurückgegriffen.
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In Somalia habe er Projekte mit 7 792 538,06 € unterstützt, darunter das größte
Bildungszentrum des Landes. Darüber hinaus habe er Ramadan-Pakete finanziert und diese unter dem Schutz von Soldaten der Afrikanischen Union
(AMISOM) selbst nach Somalia geliefert. Die somalische Regierung erkenne
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