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Spitze der Häftlinge stellte. Durch die Widerstandsbewegung wurden
systematisch Feststellungen über die Verbrechen der SS-Führer und 55.
Unterführer Beirol cl die auch im vorliegenden Prozeß gegen den SSvon großer Bedeutung sind.
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faßte und sich am 11. April 1945 bei der Befreiung des Lagers an die -
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nahme der Rüstungsproduktion in Buchenwald und seinen Nebenlagern in
organisierte die Widerstandsbewegung unter größter Gefahr für alle Beteiligten Sabotagearbeit, die große Auswirkungen hatte. Zahlreiche Häftlinge konnten durch die illegale Tätigkeit vor dem sicheren Tode gerettet
werden. Auch eine illegale Militärorganisation wurde im Lager Buchenwald geschaffen, die schließlich mehr als 800 bewaffnete Häftlinge um- ..
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die in das Lager verschleppt worden waren, zunächst auf nationaler, dann
auf internationaler Ebene, organisiert. Dadurch wurde es möglich, Soli- . :
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die mit allen anderen Häftlingen zusammenarbeitete, die bereit waren,
gegen die Unmenschlichkeit auch im Lager zu kämpfen. Mit Hilfe der
deutschen Kommunisten wurden auch die Patrioten der anderen Nationen,
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aufzunehmen und Einfluß auf die Verwaltung der Lager zu gewinnen. So: “
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Kampf gegen
entstand in Buchenwald eine illegale kommunistische Parteiorganisation,
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geklagte fast zehn Jahre als SS-Aufseher in Konzentrationslagern seinen
terroristischen Auftraggebern. Ob er im KZ Lichtenburg oder im KZ Bu-.:
chenwald eingesetzt war, stets wurde besonders er von den Häftlingen
gefürchtet, tat er sich im Kreis
der SS-Aufseher
durch
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samkeiten und Peinigungen hervor; die Häftlinge, die ihn kannten, warn-
ten die Neuhinzukommenden vor ihm. In ihm verkörperte sich der grausame Terror und Vernichtungswille des KZ-Systems. Er sah sich als ein
über den Häftlingen stehender „Herrenmensch“, wie es ihm von seinen
„Führern“
gelehrt
worden
war.
Der
Angeklagte
erklärte
dazu:
„Auf
Grund der Erziehung durdı den Faschismus habe ich mir gar nichts dabei _
gedacht, wenn ich Menschen schlug oder mißhandelte. Ich habe dabei auch
nicht daran gedacht, daß diese Menschen unter meinen Mißhandlungen _
starben.“ Von der in dieser Auffassung zutage tretenden Menschenfeind- lichkeit sind die Handlungen des Angeklagten als SS-Aufseher in den KZ
Lichtenburg und Buchenwald erfüllt.
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Sobald neueingelieferte Häftlinge das KZ betraten, waren sie dem
Terror der SS-Aufseher ausgeliefert. Oftmals schon am Tor des Lagers
wurden sie durch ein Rudel SS-Leute, unter denen sich der Angeklagte
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