II GG zu bewegen, wonach u. a. das Recht, seine Meinung in Wort, Schri und Bild frei zu äußern und zu verbreiten, seine Schranken (nur) in den Vorschri en der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bes mmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre ndet. Die „allgemeinen Gesetze“ haben ihre Ausformung insbesondere in der Strafrechtsordnung gefunden (vgl. BVerfG 23.6.2004 – 1 BvQ 19/04, BVerfGE 111, 147, 155 f.; VGH Mannheim 21.6.2024 – 14 S 956/24, juris Rn. 10). Diese sind allerdings ihrerseits im Lichte von Art. 8 GG und Art. 5 GG auszulegen und anzuwenden. Aus Art. 5 I 1 GG ergeben sich darüber hinaus spezi sche Anforderungen bereits an die der Auslegung und Anwendung grundrechtsbeschränkender Gesetze vorgelagerte tatrichterliche Interpreta on umstri ener Äußerungen. Maßgeblich bei der Ermi lung des Inhalts einer Meinungsäußerung ist weder die subjek ve Absicht des sich Äußernden noch das subjek ve Verständnis der von der Äußerung Betro enen, sondern der Sinn, den sie nach dem Verständnis eines unvoreingenommenen und verständigen Publikums objek v hat (vgl. BVerfG 10.10.1995 – 1 BvR 1476, 1980/91 u.a., BVerfGE 93, 266, 295; BVerwG, Urt. v. 26.4.2023 – 6 C 8.21, juris Rn. 29 mwN; VGH Mannheim 21.6.2024 – 14 S 956/24, juris Rn. 10). Bei mehrdeu gen Äußerungen haben Behörden und Gerichte sank onsrechtlich irrelevante Auslegungsvarianten mit nachvollziehbaren und tragfähigen Gründen auszuschließen, bevor sie ihrer Entscheidung eine zur Anwendung des Stra atbestands der Volksverhetzung führende Deutung zugrunde legen (vgl. BVerfG 24.9.2009 – 2 BvR 2179/09, NJW 2009, 3503; BVerwG, Urt. v. 26.4.2023 – 6 C 8.21, BVerwGE 178, 246, juris Rn. 30 mwN; VGH Mannheim 21.6.2024 – 14 S 956/24, juris Rn. 10). 2. Nach diesem Maßstab ist das VG auch in Ansehung des Beschwerdevorbringens zutre end zur der Überzeugung gelangt, dass eine Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs der Ast. gegen das für sofort vollziehbar erklärte Verbot ihrer für heute angemeldeten Versammlung nicht gerech er gt ist. Der Senat teilt die Einschätzung des VG, dass aus dem Versammlungsmo o „From the river to the sea – Pales ne will bei free“ und dessen Verwendung bei der Kundgebung der Ast. jedenfalls Verstöße gegen den objek ven Tatbestand aus § 86 a I Nr. 1 iVm § 86 II StGB drohen (vgl. VGH Mannheim 21.6.2024 – 14 S 956/24, juris Rn. 12 .). Nr. 3 der Verfügung des Bundesministeriums des Innern und für Heimat vom 2.11.2023 (BAnz AT 02.11.2023 B10) verbietet dabei im Ausgangspunkt die Verwendung von Kennzeichen der Terrororganisa on Harakat al-Muqawama al-Islamiya (im Folgenden: HAMAS) in näher bezeichneter Art und Weise. Damit steht eine Vereinigung iSv § 86 a I Nr. 1 iVm § 86 I Nr. 2 Alt. 1 StGB, d.h. eine Vereinigung, die unanfechtbar verboten ist, weil sie sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richtet, ti ti fi ff ft ti ti tf ti ft tt tt ti ft ti ff ti ff ti ti ti ti im Raum (VGH Mannheim 21.6.2024 – 14 S 956/24, juris Rn. 17). Soweit die Ast. meint, die Ag. tt fi wenn sie sich nur auf bes mmte Zeiten und Orte beschränkt, im Rahmen der Schranken des Art. 5

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