"1929 Eintritt in die NSDAP und SA - aktiv und offiziell. Seit 1927 Mitglied der OG Duisburg der NSDAP. Von Juni 30 bis zum Ende immer Rednereinsatz. Von 30 bis 31 Gau Westfalen-Nord; 31 bis 38 Gau Süd-Hannover-Braunschweig; dann Bremen, Cottbus und Berlin. Nach meiner Rückkehr aus dem Osten (43) zur Verfügung des Propagandaministeriums. Im Osten Verbindungsoffizier von General d. P. zur OT (Abschnitt Nord-Leningrad-Demjansk). Ein Jahr Hauptbetriebsobmann der Focke-Wulf Flugzeugwerke .. Entnazifiziert bin ich nicht und denke auch nicht daran . . . 30 Jahre kämpfe ich nun für den Begriff eines volkhaft gebundenen Sozialismus . . ." Der Landtagskandidat Sporleder schreibt am 2. April 1951 an den Landesvorstand (Urk. 97): BVerfGE 2, 1 (23.10.1952 - 1 BvB 1/51) 27 "Politische Tätigkeit: Seit 1930 in der NSDAP. Ortsgruppenleiter, Vorsitzender des Kreisgerichts, Gaufachgruppenwalter für den Groß- und Außenhandel in Hamburg." 3. Entsprechende Beweisstücke sind vereinzelt auch bei Durchsuchungen in anderen Landesverbänden gefunden worden. So schreibt der Jugendreferent des Landesverbandes Hamburg, Stange, in seinem Lebenslauf (Urk. 102): "Ich stehe seit 1928 im aktiven politischen Leben. Von 1928 bis 1930 in der nationalistischen und nationalsozialistischen Jugendbewegung. Die Jahre 1930 bis 1934 standen ausschließlich im Dienst der SA der nationalsozialistischen Bewegung. Ab 1935 war ich nicht mehr politisch tätig, da m. E. das politische Revolutionsziel erreicht war und ich keinerlei politische Ambitionen hatte und noch habe. Ich war Nationalsozialist, ich bin es noch und werde es bleiben." Beim Landesverband Nordrhein-Westfalen ist ein Hefter mit zehn Lebensläufen beschlagnahmt worden. Die Mehrzahl stammt von Bezirksleitern der SRP. Drei typische Beispiele sind in der Verhandlung verlesen worden. Grabowski, Bezirksleiter von Düsseldorf, macht folgende Angaben über seinen politischen Werdegang (Urk. 93 b): "Politische Laufbahn: Oktober 1926 Mitglied der NSDAP. Mitgliedsnummer 46497. Januar 1927 Ortsgruppenleiter und Ki eisbeauftragter für den Kreis Pillkallen/Ostpr. Im März 1931 verzog ich nach Rastenburg. Dort hatte ich folgende Funktionen inne: Organisations- und Propagandaleiter der OG Rastenburg, Ogl der OG Galbuhnen. 1. Januar 1941 Kreisorganisationsleiter und stellvertretender Kreisobmann der DAF, Kreiswaltung Memel." Ein Bezirksredner (Urk. 93 c, Unterschrift unleserlich) schreibt: "Am 7.2.1905 in Bochum geboren. Besuchte Volksschule, Präparandie. 1920 Angehöriger des Freikorps. II. Marine-Brigade Ehrhardt. Jüngster Mitkämpfer, der mit: Treueverdienstauszeichnung dekoriert wurde. Angehöriger der O.G. Aktiv im Ruhrkampf. Zum BVerfGE 2, 1 (23.10.1952 - 1 BvB 1/51) 28 30.6.1923 Ruhrgebiet verlassen, um geplanter Verhaftung durch die französische Besatzungsbehörde zu entgehen. Mit dem 11.9.1923 Mitglied der NSDAP, Mitgliedsnummer 456. http://beck-online.beck.de/Bcid/Y-300-Z-BVERFGE-B-2-S-1-N-1 16 von 47 1/31/2023

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