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BVerwG, Urteil vom 26.02.1970 – III C 125.68VG Augsburg30.05.1968L
70 III 63
BeckRS 1970,
31315221
BVerwG, Urteil vom 26.02.1970 – III C 125.68VG Augsburg30.05.1968L 70 III
63
Titel:
BVerwG: Urteil vom 26.02.1970 - III C 125.68
Normenketten:
§ 1 7. FeststellungsDV
§ 2 Abs. 2 7. FeststellungsDV
§ 5 Abs. 1 7. FeststellungsDV
§ 8 7. FeststellungsDV
vorgehend:
VG Augsburg, Entscheidung vom 30.05.1968 - L 70 III 63
Schadensfeststellung
Ausschluß der Schadensfeststellung, weil ohne angemessene Gegenleistung erworben
Zur Frage, wann ein Fall des § 8 der 7. FeststellungsDV Im Sinne des § 2 Abs. 2 Satz 1 a.a.O.
vorliegt
Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren auf 50.000 DM festgesetzt.
Dr. Sieveking Vierhaus Türke Dr. Fink Sigulla
Verkündet am 26. Februar 1970
Reglin Amtsrat als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle
Text1
Im Namen des Volkes!
hat der III. Senat des Bundesverwaltungsgerichts auf die mündliche Verhandlung vom 26. Februar 1970 durch
die Bundesrichter Dr. Sieveking, Vierhaus, Türke, Dr. Fink und Sigulla
für Recht erkannt:
Die Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Augsburg vom 30. Mai 1968 wird
zurückgewiesen.
Der Kläger trägt die Kosten des Revisionsverfahrens.
I.
Die Beteiligten streiten um die Feststellung eines Vertreibungsschadens, den der Kläger durch
Verlust der Firma "
" in H
bei H
im damaligen Sudetenland erlitten hat.
Der Kläger war seit dem Jahre 1924 Angestellter der Firma "
Taschentucherzeugung in H
bei H
" Filmdruckerei und
. Zuletzt war er dort Prokurist. Diese Firma hatte
nach wiederholtem Wechsel des Eigentümers im Jahre 1936 der jüdische. Kaufmann M
erworben und betrieben. Im Oktober 1938, kurz vor dem. Einmarsch der deutschen Truppen in das
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