i a ge . ee der. . 2. WE, E n vr No ursa r Er Frau und seine Tochig kannte Psychologe AUSB ge on, £ der Haft vergiftete sich auch der be- Me EEE Be Die Zeugin Helene K., die in Lwow, Machowskystraße 2, wohnte, und der Zeuge S., wohnhaft Potockistraße 63, beobachteten aus ihren Fenstern, wie am 3. oder 4. Juli Zivilisten jeweils in Gruppen zu sechs Personen nacheinander von Exekutionskommandos in deutscher Uniform am etwa 80 m entfernt liegenden Wuletzki-Hügel erschossen wurden. Die Opfer waren mit Schaufeln ausgerüstet und mußten sich die Gräber selbst aus- heben, so daß sie beim Erschießen hineinfielen. Unter diesen Opfern befanden sich die Professoren EEE, LESE OEEEEA und Dr. DM. In der Gruppe der Offiziere, die die Hinrichtung überwachte, befand sich | nach der Aussage der Zeugin K! der Angeklagte. Die Massaker richteten sich auch gegen Funktionäre der Sowjetmacht und gegen die jüdische und polnische Bevölkerung. In den ersten Tagen fanden Massenverhaftungen statt, die von Angehörigen der Einheit „Nachtigall“ ausgeführt worden sind. Wahllos wurden Gruppen von Menschen Verzusammengetrieben und grausam mißhandelt. Die blutüberströmten wundeten wurden durch Gewehrkolben, Eisenstangen und andere Schlagwaffen getötet. Angehörige der Einheit „Nachtigall“ trieben gleich am ersten Tage des Einmarsches auf der Kopernikusstraße in Richtung Stalinstraße etwa 800 Zivilpersonen zusammen. Darunter befanden sich Frauen, Kinder und Greise. Die Bewachungsmannschaften der Einheit „Nachtigall“ schossen blindlings in die Menschen hinein und mißhandelten in barbarischer Weise die Verwundeten mit Gewehrkolben und Stiefelabsätzen. Am gleichen Tage EN en den wurde „Nachtigall“ ein 9 aus dem Haus Nr. 65 der Bekannter des Zeugen $. namens P& Potockistraße herausgeholt und hinter dem Haus erschossen. An der Ecke _ Puschkinstraße wurde ein kleines Kind, das der Mutter entrissen wurde, mit dem Kopf an die Hauswand geschlagen. Die Mutter wurde am gleichen Ort erschlagen. In der Listopaderstraße wurde eine Frau, die aus dem zweiten Stockwerk eines Hauses einer Gruppe sowjetischer Kriegsgefangener ein Stück Brot zugeworfen hatte, von einem Soldaten der Einheit. „Nachtigall“ erschossen. - Diese Feststellungen ergeben sich aus den Aussagen des Zeugen S., der diese Vorfälle beobachtet hat. Auch der Zeuge St. hat solche Ausschreitungen selbst gesehen und von seinem Vater erfahren, daß am ÖOperntheater und an anderen Stellen der Stadt Menschen erhängt worden sind. Ein Freund des Zeugen $. wurde mit einer Gruppe von zwölf Mann am Balkon des Operntheaters erhängt. 5 Der Zeuge Ma., der vor dem Krieg als Stellvertreter des Vorsitzenden des Stadtsowjets in Zudowoy Wischne gearbeitet hat, wurde in Lwow ver- haftet. Er wurde in das Polizeigebäude in der Jachhonnowitschstraße ge- ’ | | = 91 |

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