_ dessen Kriegsvorbereitungen bestimmend. So wurde zum Beispiel im
Sommer 1938 die „Forschungsgemeinschaft“ mit der Ausarbeitung eines
statistischen Ortsnamenlexikons der Tschechoslowakei betraut, auf Grund
dessen der planmäßige Ablauf der militärischen Besetzung der tschechoslowakischen Grenzgebiete noch vor der Konferenz von München gesichert
werden konnte, In ähnlicher:Weise wurden auch die Unterlagen für die
„Grenzziehungen“
in jenen
„Ostgebieten“
erarbeitet, die
auf
der
Ein-
verleibung polnischer Territorien berubten. Während sich die „Forschungsgemeinschaft“ als ideologisches Zentrum und als „wissenschaftliche“ Planungsstelle sorgfältig vor der Öffentlichkeit tarnte, stellte der
Bund Deutscher Osten die Massenorganisation dar, von welcher mit groBem propagandistischen Aufwand die Parole der faschistischen Ostaggression vorbereitet wurde.
|
Als Reichsleiter des BDO hat der Angeklagte auf die Ausrichtung und
Thematik der propagandistischen Tätigkeit dieses faschistischen Verbandes entscheidenden Einfluß ausgeübt. Unter seiner Leitung wurde das
Organisationsnetz des BDO vor allem in den sogenannten deutschen „Ost-
gebieten“ ausgebaut. Der BDO
verfügte besonders in Ostpreußen, Pome
Lu
|
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liche Funktionäre und Schulungseinrichtungen.
I
mern, Schlesien und dem „Grenzland“ Sachsen über zahlreiche hauptamt-
F
In der Person des Angeklagten war die Verbindung zwischen der „wissenschaftlichen“ Erkundung, der agitatorischen Auswertung und den
faschistisch gelenkten „Volksgruppen“ gesichert.
Im „Aufklärungs- und Rednermaterial des BDO“ heißt es unter anderem: „Im Volkstums- und Grenzlandkampf ist es notwendig, klare Be-
griffe anzuwenden und das gesamte Volk zu der Verwendung
griffe zu erziehen“,
dieser Be-
“
T
2
Diese Begriffe zeigen einlentie die aggressive Richtung des sogenannten.
Volkstumskampfes:
„Sprich nicht von ‚abgetretenen‘, sondern von ‚abgetrennten‘ Gebieten! Denn wir haben nichts abgetreten, Die Ostgrenze ist nicht anerkannt worden und wird von Deutschland nie anerkannt werden...“
‚schen Volksboden zurück...“
„Sprich nicht vom ‚polnischen Korridor‘, sondern vom ‚Deutschen
oder vom
‚Weichselkorridor‘! —
Wir müssen
diesen Begriffen vermeiden, polnische Ansprüche
kennen.“
auch
in
scheinbar anzuer-
Say
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Weichselland‘
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‚Wiederbe-
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von der
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sondern
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run
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‚Ostkolsuisstion‘,
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B
nicht von
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„Sprich
| siedlung des deutschen Ostens‘! Wir drangen nicht als Kolonisatoren
in den Ostraum ein, sondern kehrten als Siedler auf uralten germani-