ö True pe fessur, die mit Rücksicht auf sein Arbeitsgebiet die Bezeichnung ‚Für osteuropäische Wirtschaft‘ erhalten hat, beauftragt worden.“ . BL; BT Bu er ze Aus diesem Schreiben wird deutlich, daß das Institut dem „Grenz-. karhpf“ auf „wissenschaftlicher“ Grundlage und der Tarnung der Tätig-, R keit des Angeklagten diente, indem ihm die „dringend gewünschte amt- i liche Grundlage“ gegeben wurde. oa nn er: . Diese Zusammenhänge ergeben sich auch aus einem später im Erziehungs- .: ministerium niedergeschriebenen Vermerk, als eine Versetzung des Ange- ° klagten nach Berlin erwogen wurde. In diesem Vermerk wird erklärt, daß eine Versetzung des Angeklagten ohne Überführung des Lehrstuhls nicht möglich sei, weil „der Lehrstuhl wesentlich auf die Person: zugeschnitten gewesen“ ist. „Er ist von Berlin nach Königsberg . „und verlegt Ki dem Fachgebiet der osteuropäischen Wirtschaft zugeschlagen worden, A um Prof. ONREEE eine planmäßige Grundlage für seine Arbeit auf die- sem Fachgebiet zu bieten.“ ur ni | Eu Die besondere Bedeutung des „Instituts für osteuropäische Wirtschaft“ wi in Königsberg kommt darin zum Ausdruck, daß es in spezielle Abteilungen : für Polen, Danzig, die baltischen Länder und für die Sowjetunion ge- # gliedert war. Es wurde personell und organisatorisch mit dem „Bund... Deutscher Osten“ und dem „Volksbund für das Deutschtum im Ausland“ 1 gekoppelt und in direkte Kontakte mit der Gauleitung der NSDAP gebracht. In welchem Maße der Angeklagte die von ihm beabsichtigten Maß- ‚nahmen von. der persönlichen Meinung des inzwischen in Warschau zum :. ; Tode verurteilten Kriegsverbrechers EEE KE abhängig machte, ergibt sich aus einem Schreiben, das der Angeklagte in seiner Eigenschaft als _' Leiter der Landesgruppe Ostpreußen des BDO am 6. April 1934 an das Erziehungsministerium richtete. Darin heißt es unter große Sorge macht. mir der Rußlandreferent.-Ich Gauleiter KÜW gesprochen und ihm gesagt, daß habe anderem: noch „Eine einmal mit wir einen Ersatz für Prof. B. nicht bekommen können, Ich möchte unter gar keinen Umständen in irgendeiner Sache etwas ohne den Gauleiter tun.“ Die Verkoppelung der verschiedenen - „wissenschaftlichen“ Ost-Insti- tute mit den entsprechenden faschistischen Organisationen ergibt sich auch aus zahlreichen weiteren Schreiben. In dem bereits erwähnten Schreiben der Reichsleitung der NSDAP vom 4. Mai 1936 heißt es zum Beispiel unter anderem in bezug auf den Angeklagten: „Er ist heute Reichsführer des Bundes Deutscher Osten. Er ist im staatswissenschaftlichen Institut .in Königsberg Direktor einer Abteilung, nämlich des In»stituts für osteuropäische Wirtschaft. Er kennt die russischen Verhältnisse genau, war auch mehrmals in Sowjet-Rußland. Der Gauleiter hat... persönlich sich für die Kenntnisse von OWEN stark eingesetzt und ihn auch zu den verschiedenen osteuropäischen Fragen herangezogen.“ Pe 76 | + 5 en

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