dieser handschriQlichen No_z ergibt sich ferner, dass der Rest bis zum 9.5.1936 sukzessive an
der Börse verkauQ worden ist. Einer No_z vom 22. Oktober 1935 lässt sich aber entnehmen,
dass die Familie A O. über ein Restpaket O. & K -Ak_en verfügte, die sie nicht verkaufen
wollte. Einer bankinternen No_z vom 21. Juli 1937 können wir entnehmen, dass es sich dabei
offensichtlich um ein Paket in Höhe von RM 500.000,-/600.000,- O & K -Ak_en gehandelt
haben muss, welches einem Herrn Staatssekretär a.D. Dr. Z. bzw. der Familie O. bzw. dem
Nachlass O. gehört haben muss. Auch zum damaligen Zeitpunkt waren die Genannten nicht
bereit, die Ak_en zu verkaufen. Ob und wann diese Ak_en verkauQ worden sind, vermögen
wir anhand der hier vorhandenen Unterlagen nicht zu beurteilen. Schließlich können wir
Ihnen nicht mi>eilen, zu welchem Zeitpunkt eine Ak_enmehrheit von O. & K durch Dri>e
übernommen worden ist. In unseren Unterlagen haben wir lediglich eine No_z vom 7.1.1942
vorgefunden, aus der sich ergibt, dass die H.-Ak_engesellschaQ 40% der Ak_en
der Maschinenbau- und Bahnbedarf Ak_engesellschaQ, vormals O. & K , besaß.“ 9Spätestens
im Oktober 1935 schied A M O. aus dem Vorstand der AG aus und emigrierte in der Folge
nach Südafrika. Die weiteren Mitglieder der ErbengemeinschaQ O. gelangten offenbar
etwa in dieser Zeit in die USA. 10Eine der TochtergesellschaQen der AG war die 1898
gegründete G. Waggonfabrik AG mit Sitz in der thüringischen Stadt G. (Waggonfabrik). Deren
nominelles Stammkapital betrug 4 Mio. RM, wovon stets ca. 3.900.000 RM auf die AG
enyielen. Zum 31. Dezember 1940 hielt die AG Ak_en im nominellen Wert von 3.905.000 RM
an der Waggonfabrik (Beteiligung von 97,625 Prozent). 11Ein weiteres Tochterunternehmen
der AG war die am 23. September 1936 gegründete G.-I1. Flugzeug GmbH mit Sitz ebenfalls
im thüringischen G. (Flugzeug GmbH). Gegenstand des Unternehmens war nach dem
GesellschaQsvertrag die Herstellung und der Vertrieb von Geräten und Maschinen jeglicher
Art. Die Flugzeug GmbH war nach dem GesellschaQsvertrag auch darauf ausgerichtet,
“bewegliche und unbewegliche Anlagen und Rechte“ zu erwerben. Sie
durQe Zweigniederlassungen gründen. Das Stammkapital der Flugzeugbau GmbH betrug
20.000,00 RM. GesellschaQerinnen der Flugzeugbau GmbH waren die Waggonfabrik
(Stammeinlage: 18.000,00 RM, 90 Prozent der GeschäQsanteile) und die AG (Stammeinlage:
2.000,00 RM, 10 Prozent der GeschäQsanteile). Die Flugzeugbau GmbH ha>e eine
Zweigniederlassung in der thüringischen Stadt I1. Zum dor_gen Betriebsvermögen gehörten
die in der Flur „Im [und/oder] Am Hammergrund“ unmi>elbar nebeneinander liegenden,
insgesamt 34.317 qm großen Flurstücke 2747, 2763, 2764 und 2766. Es handelte sich um