/ " f / 0 24H } Erfahrungsgemäß fehlen nämlich an Schweinekopfhäl ften die Ohren und die Zunge, teilwei- se auch die Backen. Bei einem kompletten Schweinekopf stellen sich diese Probleme von vornherein nicht. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Der mir ausgelieferte Schweinekopf war tatsächlich im besten Sinne des Wortes komplett. Wie geplan t kochte ich aus dem Schweinekopf und dem Biut eines so genannten Thüringer Blutkuchen. Hierbe i handelt es sich um eine Art von Blutwurst. Die SMS vom 14. November 2008 an Herrn Fleis chhauer war das Ergebnis einer Fehlbedienung meines Handys. Ich hatte dieses damals neu erworben und kam mit dem Menü noch nicht richtig zurecht. Ich hatte mit einem Bekannten darübe r ge- sprochen, wie das Blut bei der Herstellung des Blutkuchengerichts möglichst lange flüssig gehalten wird. Dieser hatte mir gesagt, lass letztendlich das Geheimnis darin bestehe, ständig zu rühren. Deshalb hatte ich mir auf den Wortlaut „Ach das Blut musst ein bissch en rüh- ren wegen der Gerinnung" notiert. Versehentlich nutzte ich jedoch die Sendefunktion für die SMS. Da ich vorher mit Herrn FÜÜBREEEENEEN bereits korrespondiert hatte, befand deshalb die Telefonnummer noch im Speicher. Herrn FREE kenne ich bereits seit ca. 2005. Wir lernten uns im Rahmen eines heimatgeschichtlich interessierten Freundeskreises in Arnstadt kennen. Seit dem hatten wir locker Kontakt gehalten. Wir trafen uns ca. drei bis viermal jähr- lich. Mir ist nicht bekannt, dass der FÜ eine rechtsextreme Gesinnung hat. Eine solche habe ich auch nicht. Allerdings sammle ich Gegenstände aus der deutschen Ge- schichte, insbesondere auch des so genannten Dritten Reiches. Damit durchaus bekannt ist, dass die Symbole des Dritten Reiches in der Öffentlichkeit nicht gezeigt werden sollen, vermeide ich dies auch. Der Angeklagte FÜEMEREEEEEE hat sich wie folgt eingelassen: Die gegen mich erhobenen Vorwürfe aus der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Erfurt vom 16. Juni 2009 weise ich zurück. Ich kenne den Mitangeklagten G8seit ca. 2005. Wir lernten uns im Rahmen eines Freundeskreises in Arnstadt kennen. Wir hielten lockeren Kontakt. Wir trafen uns allerdings höchstens drei bis viermal im Jahr. Zu meinen Hobbys gehört es, Flohmärkte zu besuchen. Auf einem Flohmarkt in Erfurt im Oktober 2008 hatte ich einen Stand gesehen, welcher höchst originelle Lampen verkauft. Hierzu gehört beispielsweise eine Tischlampe, bestehend aus einem Schweinekopfskelett. Ich fragte den Verkäufer nach dem Preis. Er wollte für die Lampe ca. 200 € haben. Ich besah mir die Konstruktion genauer an und entschied mich, selbst eine solche Lampe herzustellen. Zu diesem Zweck bestellte ich bei dem in der Nähe meines Wohnortes befindlichen REWE-Marktes bei der dortigen Fleischerei einen kompletten Schweinekopf. Diesen nahm ich dann jedoch nicht ab, weil er in zwei Hälften geliefert wurde. Ein in zwei Hälften zersägter Schweinekopf konnte für die Herstellung der von mir geplanten Lampe nicht benutzt werden, da durch das Zersägen die

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