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BVerwG, Urteil vom 10.04.1970 – III C 3.69VG Aachen vom 26.11.1968 –
2 K 137/68
BeckRS 1970,
30433945
BVerwG, Urteil vom 10.04.1970 – III C 3.69VG Aachen vom 26.11.1968 – 2 K
137/68
Normenketten:
§ 2 Abs. 2 7. FeststellungsDV
§ 8 7. FeststellungsDV
§ 15 Abs. 2 S. 3 RepG
§ 15 Abs. 2 S. 4 RepG
§ 3 Abs. 2 BFG
Amtlicher Leitsatz:
Die Frage, was unter angemessener Gegenleistung im Sinne des § 2 Abs. 2 der 7.
FeststellungsDV zu verstehen ist, ist unter Berücksichtigung des § 15 Abs. 2 Sätze 3 und 4
RepG zu beurteilen. Hiernach kann als Gegenleistung nur die geldwerte Leistung angesehen
werden, die entsprechend den vereinbarten Zahlungsbedingungen erbracht worden ist. Bei
einem Grundstückserwerb war die Gegenleistung angemessen, wenn sie dem allgemein
preisrechtlich zulässigen Höchstpreis entsprochen hat; soweit ein solcher Höchstpreis nicht
festgesetzt war, kann die Gegenleistung grundsätzlich nur angemessen sein, wenn sie 90 v.H.
des Verkehrswerts des entzogenen Wirtschaftsguts betragen hat.
vorgehend:
VG Aachen, Entscheidung vom 26.11.1968 - 2 K 137/68
Fundstellen:
BVerwGE 35, 135
FHOeffR 21, 5016
Beschluß
http://beck-online.beck.de/Bcid/Y-300-Z-BECKRS-B-1970-N-30433945
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4/22/2022