am allerwenigsten die Rede sein, auch wenn scheinbar einmal gegensätzliche
Meinungen zu Wort kommen. Das Ziel jener Kreise, die kraft ihrer ungeheuren
Finanzmacht auch das Nachrichtenwesen weitgehend in der Hand haben, bleibt
trotzdem gewahrt. Es besteht – auf eine kurze Formel gebracht– darin, die Menschen und Völker im Sinne ihrer Machtbestrebungen zu manipulieren. Und der
Gipfel der propagandistischen Leistung ist -- wie Emil Maier-Dorn es so bildhaft
ausgedrückt hat -- dann erreicht, wenn "die Millionen mit rasendem Eifer an jenen Ketten schmieden, die ihnen selber zugedacht sind".
343
Ein bedrückendes Beispiel für dieses "Schmieden an den eigenen Ketten" sehen
wir in dem manchmal fast fanatisch anmutenden Festhalten wohl der meisten
Deutschen an einem ihnen eingeredeten Schuldkomplex wegen einer Zeit, in
der das deutsche Volk es aus bitterster Notwendigkeit heraus unternahm, einen
eigenständigen Weg in die Zukunft zu finden. Dieser anerzogene, einer realen
Grundlage durchaus entbehrende Schuldkomplex setzt sich aus vielen Komponenten zusammen. Seine politische Wirkung zeigt sich darin, daß das deutsche
Volk sich seit dem Zusammenbruch des Dritten Reiches im Jahre 1945 immer
noch nicht wieder zu einer eigenen, selbstbewußten und allein den deutschen
Interessen dienenden Politik hat aufraffen können. Denn hierzu gehört ein auf
Selbstachtung gegründetes nationales Selbstbewußtsein. Dieses wird aber immer noch zunehmend vom deutschen Schuldkomplex überlagert, der im Grunde
nur auf gezielt falschen Informationen über die deutsche Vergangenheit beruht.
So konnte durch eine in der Weltgeschichte nach Art und Umfang bisher wohl
einmalige Lügenpropaganda dem deutschen Volk zunächst unmerklich, dafür
aber um so nachhaltiger, jede nationale Selbstachtung genommen werden, ohne die letztlich kein Volk politisch weiterleben kann. Wie der Einzelmensch in der
Regel ohne ein gesundes Maß von Selbstbewußtsein nicht auskommt, so kann
auch kein Volk auf die Dauer ohne ein auf nationaler Selbstachtung beruhendes
Nationalbewußtsein als eigenständige politische Kraft existieren. Auch politische
Propaganda im Gewande der Zeitgeschichte kann sich auf die Dauer für ein Volk
tödlich auswirken.
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Eine zentrale Stellung im Rahmen des erwähnten Schuldkomplexes nimmt der
Begriff "Auschwitz" ein. Das ungefähr 50 km westlich von Krakau gelegene
Auschwitz war während des Krieges eine Industriestadt mit etwa 12000 Einwohnern, in deren näherer Umgebung mehrere Konzentrationslager (KL) eingerichtet
wurden. Der Name dieser Stadt wurde im Verlauf der 60er Jahre -- insbesondere
nach dem sog. Auschwitz-Prozeß (1963-1965) -- in Deutschland und in der Welt
immer mehr zum Symbol für geplanten Völkermord, begangen vom deutschen
am jüdischen Volk. In den im Bezirk von Auschwitz gelegenen KL sollen nämlichso sagt man -- Millionen von Juden planmäßig auf Befehl der Reichsführung getötet worden sein. Heute kann man schon geradezu von einem Auschwitz-Mythos sprechen, einem quasi-religiösen Glaubensdogma, mit dessen Hilfe sich das
Weltjudentum gleichsam als Erlöser der Menschheit zu präsentieren versteht
und eine Vorzugsstellung im Kreise der Völker beansprucht, während gleichzeitig
das deutsche Volk als die Verkörperung des Bösen schlechthin vorgestellt wird.
Zweifel an diesem Dogma werden nicht geduldet, weithin auch schon gar nicht
mehr geäußert. Überdies wird der Auschwitz-Mythos dazu benutzt, jede unbefangene und sachliche Diskussion über zeitgeschichtliche Fragen aus der Epoche
des Dritten Reiches zu erschweren oder überhaupt zu verhindern. Denn gegen- Seite 43 von 211 -
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