Opfer als erstes alle Koffer in einem dafür festgulegten Raum abstellen. _ Danach wurden sie in einen anderen Raum gebracht, wo sie Mäntel, Kleider, Kostüme, Dokumente, Wertsachen, Schuhwerk und :als letztes die Unterwäsche ablegen mußten. Als dann die Leute in herbstlicher Zeit. nackt dastanden, wurden sie einer körperlichen Untersuchung unterzogen, um versteckte Brillanten und andere Wertsachen zu finden. Einige Mädchen und junge Frauen wurden dabei vergewaltigt. Wer diese Erniedrigun- gen ablehnte, wurde auf der Stelle mit dem Gewehrkolben und den Bajo- netten grausam erschlagen oder erstochen. Jeweils achtzig bis hundert nackte Menschen mußten sich sodann in einer Reihe auf den Boden des Panzerabwehrgrabens legen; dann wurden sie erschossen. Die Exekution wurde „Taufe“ genannt und mit Maschinenpistolen und Gewehren in der Weise ausgeführt, daß der Feuerstoß über die im Graben Liegenden in Form eines Kreuzes vorgenommen wurde. Das hatte zur Folge, daß die _ Geschosse die einen an Kopf und Schulter, andere in den Hals, die Brust oder nur -i in die Fersen trafen. Ohne Rücksicht darauf, ob die Opfer bereits tot waren, mußte sich bereits die nächste Gruppe in den Graben legen, um » auf die gleiche Weise getötet zu werden. Viele von Han BalLEEH unsagbare Qualen, bevor der Tod eintrat. ne ine N, Va. 3 ii Na Als der Panzergraben mit toten und noch lebenden Opfern fast bis oben voll war, wurde er mit einer dünnen Erdschicht zugedeckt. Danach begann die nächste Prozedur im freien Abschnitt des Panzerabwehr- f ce grabens. Diese Massenvernichtung von Menschen dauerte zwei Tage an. Das Exekutionskommando des Angeklagten, welches die blutige Vernich- Ps tung durchgeführt hat, wurde vor und während dieser Aktion reichlich mit ; ig. or at tin ia ar NEE französischem Kognak und Nervenstärkungsmitteln versorgt. Nordkaukasus abziehen a Ende des Jahres 1942, als die Deutschen aus dem N at nel ta nn Be Re a at 3 A Hüfte, Knie en a, as ne hene in die er oder den. Bauch, wieder. andere Y erschos- " eg! in einem schrecklichen Zustand. ‚Wer nicht weiterkonnte, wurde “ mußten, befahl der Angeklagte seiner Truppe, die Bevölkerung mit zurückzutreiben, darunter auch die Kriegsgefangenen. Viele befanden sich 1 re “ sen. Alle Rückzugswege waren mit Toten besät. Die zu Strafzwecken ge- m 2 2... ee ad E „ We - ee Are ee geklagte, die Ortschaften, Werke und Fabriken zu vernichten. So wurden . uaI- a NORA 99 waere Be u N r eh DEE rn N I ee es en De . in Pjatigorsk eine Spirituosenfabrik und ein Kühlhaus gesprengt. In der | Kosakensiedlung Timoschewska wurde auf Befehl des Angeklagten vor den Augen der ganzen Mannschaft der ersten Kompanie der Wasserturm | ET An-. w befahl a .. bis Taman . von Mosdok ge kämpfen.“ Auf dem ganzen Rückzugsweg Feind braucht man nicht zweimal zu. j. geklagten: „Mit ein und demselben . f dem ganzen Rückzug bis Taman. Sie verfuhren nach dem Motto des An- „ bildeten Eskadronen zeichneten sich auf dem Rückweg durch Gewalt- , tätigkeiten aus. Diese Einheiten waren die Nachhut von „Bergmann“ auf ze

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