gebietes von Litauen. Er arbeitete eng tung“, deren Leiter KRSSA.M zusammen mit der „Deutschen Stifgegenüber er sich über seine Pläne und Maßnahmen sehr offen aussprach. An dieser Stelle liefen auh die vertraulichen Berichte der führenden Vertreter der deutschen Minder- heit zusammen, Wie aus Briefen des Angeklagten hervorgeht, war er be- reits seit 1933 bemüht, die sich befehdenden deutschen Organisationen des geleitet Memellandes, die von dem Pfarrer von SM und von Dr. N wurden, zum gemeinsamen Kampf gegen die Memelregierung zu vereinen. Als ihm dies nicht gelang, entschied er nach Konsultation mit Rosenberg und Heß, als den obersten Leitern der faschistischen Deutschtumspolitik, als der alleinige Führer der sogenannten deutschen daß Dr.N Volksgruppe im Memelland anzusehen sei. Auf die direkte Einflußnahme des Angeklagten geht auch die Besetzung der übrigen leitenden Funktionen der faschistischen deutschen Organisationen des Memellandes, vor allem des memelländischen „Kulturbundes“, zurück. In allen diesen Fragen arbeitete der Angeklagte außer mit dem Außenpolitischen Amt der NSDAP und der „Deutschen Stiftung“ eng mit dem deutschen General- konsul in Klaipeda sowie dem Nazigauleiter EAU: KM zusammen. und damit die Nachdem die deutsche Fünfte Kolonne im Memelgebiet ce auf Memel gerichteten Annexionspläne Hitlers durch die Verhaftungen im Prozeß Jahre 1934/35 und durch den Kownoer 3 EEni I I B3 R bei der Verwendung dieser Mittel gegen den Angeklagten erhoben wur- ' | wo 3... mr Er ee der, nach Memel gerichtet, verspricht, daß ’ | Pt. i Ei re pi _ den, entkräftete er mit dem den konspirativen Zweck entlarvenden Argument, daß Kassenbelege „bei Zahlungen im Memelgebiet nicht vorhanden sein konnten und durften“, Ä | | Am 1, Juni 1935 sprach der Angeklagte auf einer Großkundgebung des | VDA. Der „Völkische Beobachter“ schrieb darüber: „Für die Binnendeut- | Rue ee DE anna BE 2 Verfügung gestellt und über das deutsche Generalkonsulat Klaipeda an die im Memelgebiet tätigen V-Männer ausgezahlt. Beanstandungen, die 6 : DER Durch Vermittlung des Landesverbandes Ostpreußen des VDA wurden allein in einem Jahre 700000,— Mark durch die Deutsche Stiftung zur schen spricht Prof. OMER®, RT re: die von den litauischen Behörden entlassen worden waren. Während die Sender des litauischen Rundfunks gestört wurden, wurde durch die Nazis eine illegale Funkverbindung Klaipeda-Königsberg hergestellt. SE, = Memelgebiet beauftragt. V-Männer waren vornehmlich deutsche Beamte, ned Spitzelapparates im. ET des ausgedehnten “ der Finanzierung und Anleitung a TEE EEE e E Ri Tor BE FETTEP ERS UE EET a ESTER EEE BE TEEN a, um a ee ge 5 EEEFEEFÄNRRÄETEr TE: ah | im Landesverband des VDA hauptamtlich angestellt und. besonders mit a ii a BE um mit ihrer Hilfe von Ostpreußen aus einen Nachrichtenapparat in Litauen aufzubauen. Hierbei _war der wegen seiner Wühlarbeit in Litauen abgesetzte Schulrat Dr. MER der Hauptagent; er wurde vom Angeklagten N N Be; erlitten hatten, zog der Angeklagte gefährdete Personen aus Litauen ab, j hi N « vi einen schweren Schlag

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