BGH, Urteil vom 12.07.1973 – IX ZR 156/72LG Mainz14.10.1969; OLG
Koblenz10.12.1970
BeckRS 1973,
31397532
BGH, Urteil vom 12.07.1973 – IX ZR 156/72LG Mainz14.10.1969; OLG
Koblenz10.12.1970
Titel:
BGH: Urteil vom 12.07.1973 - IX ZR 156/72
Normenkette:
§ 171 Abs. 1 BEG
Amtlicher Leitsatz:
Die Voraussetzungen für die Gewährung eines Härteausgleichs können auch dann vorliegen,
wenn der Antragsteller die ihm wegen des erlittenen Schadens zustehenden gesetzlichen
Leistungen in vollem Umfang erhalten hat (unter Aufgabe von BGH RzW 1964, 395).
Rechtskraft:
rechtskräftig
Verkündet am 12. Juli 1973
Pohl, Amtsinspektor als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle
Text1
BUNDESGERICHTSHOF
URTEIL
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat ohne mündliche Verhandlung durch die Richter Wüstenberg,
Zorn, Fuchs, Dr. Thumm und Portmann
für Recht erkannt:
Auf die Rechtsmittel des Klägers werden das Urteil des 9. Zivilsenats - Entschädigungssenats - des
Oberlandesgerichts Koblenz vom 10. Dezember 1970 aufgehoben und das Urteil der 7. Zivilkammer
- Entschädigungskammer - des Landgerichts Mainz vom 14. Oktober 1969 abgeändert, soweit über
den Antrag auf Aufhebung des Bescheids des Landesamts für Wiedergutmachung und verwaltete
Vermögen Rheinland-Pfalz vom 4. Juli 1968 und über die außergerichtlichen Kosten des
Rechtsstreits entschieden ist.
Der Bescheid des Landesamts für Wiedergutmachung und verwaltete Vermögen Rheinland-Pfalz
vom 4. Juli 1968 wird aufgehoben.
Im übrigen wird die Revision des Klägers zurückgewiesen.
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4/8/2023