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Die Antragsgegnerin teilte des Weiteren am 30. Juni 2018 einen Veranstaltungshinweis für den "Kampf der Nibelungen",
eine Kampfsportveranstaltung, die vom als rechtsextrem eingestuften Netzwerk "White Rex" durchgeführt wurde. Claus
Cremer berichtete auf Facebook, dass er am 15. Dezember 2018 eine "#Julfeier" der "Kameradschaft Syndikat 52"
besucht habe. Die "Kameradschaft Syndikat 52" gilt als eine von der Partei "Die Rechte" organisierte Gruppierung (vgl.
Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, Verfassungsschutzbericht 2017, S. 37). Cremer berichtete, er
habe als Landesvorsitzender "ein paar Grußworte der NPD" überbracht und freue sich darüber, dass die
Zusammenarbeit im Raum Aachen "wieder intensiviert werden konnte".
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Nach einem Beitrag in der Zeitschrift "Deutsche Stimme" in der Ausgabe Nr. 8/2022 hat sich zwischen der Partei "Freie
Sachsen" und dem sächsischen Landesverband der Antragsgegnerin eine enge Verbindung entwickelt. Dafür spricht
auch die Kandidatur des sächsischen Vorsitzenden der Antragsgegnerin Peter Schreiber als Bürgermeisterkandidat der
"Freien Sachsen" in der Stadt Strehla. Im September 2022 wurde Schreiber zudem in den Vorstand der "Freien
Sachsen" gewählt. Mit ihm und Stefan Hartung (Vorsitzender des Kreisverbands Erzgebirge) sind zwei Funktionäre der
Antragsgegnerin in der Führung der "Freien Sachsen" vertreten.
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(2) Die Antragsgegnerin solidarisierte sich in zahlreichen Beiträgen und Äußerungen durch ihre Funktionäre und
Anhänger mit der inhaftierten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck. Gleichermaßen forderte die Antragsgegnerin zur
Solidarität mit dem ebenfalls inhaftierten Holocaust-Leugner Horst Mahler auf. So veröffentlichte Stefan Köster am 6.
Mai 2018 ein Foto auf seiner Facebook-Seite, auf dem ein Banner mit der Aufschrift "Freiheit für Ursula Haverbeck. Es
geht um den Preis, den man bereit ist zu zahlen" zu sehen ist. Karl Richter, bis 2014 stellvertretender
Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender in Bayern, verlangte auf seiner Facebook-Seite am 19. Januar 2019
"Freiheit für Ursula Haverbeck, Horst Mahler und alle anderen politischen Gefangenen dieses Regimes". Mit derartigen
Initiativen versucht die Antragsgegnerin, ihre Akzeptanz im rechtsradikalen Lager zu erhöhen.
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(3) Auch international ist die Antragsgegnerin eng mit anderen rechtsextremistischen Gruppierungen vernetzt und
bestrebt, die bestehenden Kontakte zu nationalistisch gesinnten politischen Kräften in Europa weiter zu intensivieren.
Karl Richter unterstrich in der "Deutschen Stimme", Nr. 1/2019 (S. 3), die Bedeutung der Kontakte der Antragsgegnerin
im Europäischen Parlament und betonte, dass diese weiter ausgebaut werden müssten:
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Während sich etwa mit der griechischen Goldenen Morgenröte, einigen parteilosen Abgeordneten, aber auch Teilen des
Front National eine konstruktive, ja durchaus herzliche Kooperation einstellte, bleiben andere auf Distanz und reagieren
auf die Präsenz einer volkstreuen Stimme wie derjenigen Udo Voigts mit ängstlicher Ablehnung. Eine Reihe von
Kontakten hat sich aber auch abseits der EU-Ebene ergeben, etwa zu nationalen und regionalen Gruppierungen und
Abgeordneten, beispielsweise in Kroatien und Rumänien. Hier bleibt für die Zukunft noch viel zu tun.
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Im Vordergrund steht dabei für die Antragsgegnerin die Einbindung in das europäische Parteienbündnis "Alliance for
Peace and Freedom" und die APF-nahe Stiftung "Europa Terra Nostra". Im Oktober 2018 wurde in der "Deutschen
Stimme" über den Besuch von "schwedischen Volkstreuen" (Det fria Sverige - Das freie Schweden) bei der
Antragsgegnerin in Sachsen im Rahmen der Stiftung "Europa Terra Nostra" berichtet. Der Europa Terra Nostra e.V.
veröffentlichte in der "Deutschen Stimme", Nr. 03/2018 (S. 14), einen Artikel über eine Delegationsreise nach Breslau:
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Der ETN-Vorsitzende Dan Eriksson verdeutlichte noch einmal das Kernanliegen der politischen Stiftung: Es gehe
darum, europäische Nationalisten an einen Tisch zu bringen und chauvinistische Vorstellungen zu überwinden, um auf
diese Weise einen erneuten Bruderkrieg zu verhindern. ETN biete hierfür eine geeignete Plattform. Europa befinde sich
an einem Scheideweg - entweder gelinge es, die Festung Europa zu schaffen oder das gute alte Europa werde unter
dem Massenansturm zumeist afrikanischer Migranten zusammenbrechen. [...] Der Tagungsort wurde natürlich bewußt
ausgewählt. Ist Polen doch drauf und dran, sich erneut einen würdigen Platz in künftigen Geschichtsbüchern zu sichern.
Schwulen-und Gender-Propaganda sowie Multikulti-Phantastereien stoßen hier auf breite Ablehnung. Und "Flüchtlings"Massen steht man hier eher reserviert bis ablehnend gegenüber.
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Insbesondere die Jungen Nationalisten suchen Anschluss im europäischen Ausland. So betonte Christian Häger,
Bundesvorsitzender der Jungen Nationalisten von 2018 bis 2019, in der "Deutschen Stimme" (Nr. 9/2018, S. 3 f.):
Die Vernetzung europäischer Nationalisten hat in der JN eine lange Tradition. [...] Die JN pflegt Kontakte zu Kameraden
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