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/ schen Friedhofs der jüdischen Gemeinde in der Werner-Seelenbinder-Straße 3
in Erfurt - der
sich in ca. 500 m Entfernung von der Wohnung des Angeklagten FimuEßs
befindet -
befindlichen Gedenktafel fast vollständig mit Schweineblut. Ferner warf er über das Tor zwei
Gläser mit Schweineblut auf das Gelände des jüdischen Friedhofs. Dieses Blut war identisch
mit einem Teil des Blutes, das bei der Attacke des jüdischen Friedhofs in Gotha ebenfalls
/
verwendet worden war.
Am 17. November 2008 schrieb der Angeklagte Gi
dem Angeklagten Fiuiiiß um
7:49 Uhr fälschlich auf der unrichtig eingestellten Handyuhr - eine SMS mit dem Inhalt "ich
laufe". Am gleichen Tag um 21:13 Uhr sandte er eine SMS
mit dem Inhalt "bin angekom-
eine SMS
men", Um 22:38 Uhr sandte der Angeklagte Gi&dem Angeklagten FEN
mit dem Inhalt "guck mal MDR Videotext seite. 181".
Am 19. November 2008 stellte die Polizei den Lieferschein beim Zeugen BEE
sicher.
Die Blutanhaftung an dem Lieferschein des Schlachthofes Mühlhausen für den Fleischmarkt
Aschara und ein Teil des Blutes auf dem jüdischen Friedhof in Gotha sind identisch.
Eine am 20. November 2008 vom Angeklagten Glan
den Angeklagten FüiMimuuggg ver-
sandte SMS und eine am 21.11.2008 versandte SMS endeten mit "Heil dir",
Am 22. November 2008 erfolgte beim Angeklagten Gi
eine Durchsuchung seiner Wohn-
räume. In der Wohnung befanden sich mehrere große schwarzweißrote Fahnen mit einem
Hakenkreuz,
mannshohe
Bilder von Adolf Hitler sowie zahlreiche weitere Gegenstände wie
Wimpel mit Hakenkreuzen und Hitlerbildern.
Am 25. November 2008 fand beim Angeklagten FÜREEEEEEER eine Durchsuchung statt. Dabei fanden die durchsuchenden Polizeibeamten eine Fahne mit SS-Runen.,
Dieser Sachverhalt steht fest aufgrund der Einlassungen der Angeklagten, soweit ihm gefolgt
werden konnte, sowie auch der durchgeführten Beweisaufnahme.
Der Angeklagte CR
hat sich wie folgt eingelassen:
Die Vorwürfe aus der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Erfurt vom 16. Juni 2010 weise
ich zurück. Richtig ist, dass ich am 12. November 2008 im Fleischmarkt Aschara einen kom-
pletten Schweinekopf und Schweineblut bestellt hatte. Ich holte die Bestellung auch am 14.
November 2008 dort zuzüglich zwei Packungen zu jeweils zehn Bratwürsten ab. Bei der Bestellung des Schweinekopfes
hatte ich dem Verkäufer erklärt, dass ich einen kompletten
Kopf für einen Scherz haben wollte. Ich hatte einfach keine Lust, mich länger darüber zu
unterhalten, weshalb zwei Schweinekopfhälften aus meiner Sicht nicht ausgereicht hätten.
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