696 697 698 699 Wir wollen Beweise, klare Beweise, klare Beweise und kein Schanddiktat, wir haben Fragen, tausende Fragen, wir sind des Führers aufgehende Saat. Wo steht das Gaswerk von Majdanek und Auschwitz, wo die Gasometer, wo ist die Kokerei, Zion Du stirbst im eigenen Atomblitz, Zion Du zahlst für diese Schweinerei, Wir wollen Beweise, klare Beweise, klare Beweise und kein Schanddiktat, wir haben Fragen, tausende Fragen, wir sind des Führers aufgehende Saat.“ 700 Der Text endete mit dem Hinweis, dass man, wenn man den Link „aus der BRD nicht aufrufen“ könne, auch den „Verweis vom nationalen Netzproxy verwenden“ könne. Sodann wurde ein Link zu einer Internetseite unter der Adresse „http://n...de“ angegeben. 701 In ihren hierzu eingestellten Kommentaren forderten die Nutzer einerseits die Veröffentlichung der Namen der beteiligten Richter und Staatsanwälte. So schrieb ein Nutzer, er wolle „die Drecksvisage des Richters sehen“ und wolle „wissen wie er heißt und wo er wohnt“. Diese Frage beantwortete der Angeklagte K. umgehend in einem Kommentar, in dem er den Vor- und Zunamen des Vorsitzenden Richters sowie dessen dienstliche Erreichbarkeit mitteilte. 702 Zu der verurteilten Sylvia Stolze gab es anerkennende Kommentare, aber auch solche, die sie dafür kritisierten, unüberlegt ihr Leben und ihre Karriere ruiniert zu haben. 703 Der Nutzer „Adalwulf“ stellte zu dem Artikel am 27. Februar 2015 um 18.20 Uhr folgenden Kommentar mit der Post-ID 187012 ein: 704 »Allein die Tatsache, dass Himmler sich gegen Ende des Krieges nicht nur mit einem Vertreter des Roten Kreuzes, sondern auch mit einem Vertreter des Jüdischen Weltkongresses zu geheimen Friedensverhandlungen traf, bezeugt, dass der Zweite Weltkrieg durch das internationale Judentum begonnen wurde, wie Hitler es in seiner Rede von 1939 schon sagte, die immer als scheinbarer Beweis eines angekündigten „Holocaust“ herangezogen wird. 705 Dass die Juden unser Unglück seien, bestätigt sich schon daran, dass Auschwitz zum Gründungsmythos der BRD hochstilisiert wird und damit eben auch der Überfremdungs-Genozid am deutschen Volk „legitimiert“ wird. 706 Selbst wenn es den HC gegeben HÄTTE, würde das noch nichts daran ändern, dass Deutschland weder eine Alleinschuld am Krieg trägt, noch dass dieses Sippenhaft und Erbschuld bedeuten würde, noch dass weitaus mehr als sechs Millionen Deutsche durch den Krieg starben!« 707 Der Angeklagte K. erkannte, dass in diesem Kommentar die systematische Ermordung von Millionen von Juden unter der Herrschaft des Nationalsozialismus in einer für einen verständigen und unvoreingenommenen Leser unmissverständlichen Weise in Abrede - Seite 81 von 211 -

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