griff seiner Verwandten auf die Polizeibeamten damit verteidigt, dass diese für den Tod seines Neffen verantwortlich seien. Die Polizei habe nach dem Vorfall mehr als einhundert Beamte in Hameln zusammengezogen, Festnahmen habe es zunächst aber keine gegeben. 645 Am 17. Januar 2015 um 19.44 Uhr äußerte sich der Nutzer „Weißermann“ in seinem Kommentar mit der Post-ID 182662 hierzu wie folgt: 646 »Moslems = das allerletzte Pack auf diesem Planeten. 647 Man kann nur mit Verzweiflung und blankem Hass auf diese Weltgemeinschaft blicken, die aus Feigheit oder aus spieltheoretischen Gründen die Augen (Moslems als Spielball im Kampf untereinander) vor der drohenden Gefahr dieses Untermenschentums verschließt. 648 Es sind nur noch wenige Jahre, die wir Zeit und Macht haben das Muselmanentum einzupferchen, zu isolieren, in die Wüste zu schicken und zu sterilisieren. 649 Ansonsten wird es das Ende der Menschheit bedeuten, wenn diese unnützen und unfassbar dummen Untermenschen die Kontrolle über den Planeten bekommen. 650 Der Nahrungs- und Rohstoffkonflikt der daraus resultierenden Überbevölkerung wird ähnlich wie z.B. bei den Osterinseln zur Ausradierung führen.« 651 Der Angeklagte K. entschied in seiner Eigenschaft als Administrator über die Freischaltung des Kommentars. Er erkannte, dass dort in einer für einen verständigen und unvoreingenommenen Leser unmissverständlichen Weise Muslime als minderwertige und nutzlose Wesen ohne jeden menschlichen Wert dargestellt wurden, die aus Deutschland vertrieben und deren Vermehrung verhindert werden müsse, da sie sonst binnen weniger Jahre die Herrschaft über die Welt übernähmen, was den Untergang der Menschheit zur Folge haben werde. Der Angeklagte K. schaltete den Kommentar gleichwohl noch am selben Tag um 19.49 Uhr frei, so dass er, wie der Angeklagten K. wusste, fortan für alle Internetnutzer abrufbar war. 652 53. Veröffentlichung des Kommentars mit der Post-ID 183960 (Fall 31) 653 Am 27. Januar 2015 wurde auf der Startseite von „Altermedia“ unter der Überschrift „Einladung – Thema: Befreiung von Auschwitz“ auf eine Veranstaltung zum Thema „Befreiung von Auschwitz“ hingewiesen, die am 31. Januar 2015 in einem Gasthaus in Naumburg stattfinden sollte. Siebzig Jahre nach Kriegsende gelte es „endlich der Stimme für Wahrheit und Gerechtigkeit öffentlich Gehör zu verschaffen“. Das „Bekenntnis für die unverzichtbare Meinungs- und Pressefreiheit“ werde „auf die Probe gestellt“ werden. Als Veranstalterin wurde U. benannt, Voranmeldungen sollten bei „H.“ erfolgen. 654 In den Kommentaren zu diesem Artikel diskutierten die Nutzer in erster Linie darüber, ob in russischen Archiven bislang noch unveröffentlichte Dokumente über d as Konzentrationslager Auschwitz vorhanden seien und ob der russische Staatschef Wladimir Putin diese der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen werde; andere Nutzer betonten, dass in Auschwitz keine Juden vergast worden seien. 655 Der Nutzer „MEIN GLAUBE HEISST TREUE“ äußerte sich am 28. Januar 2015 um 17.28 Uhr in seinem Kommentar mit der Post-ID 183960 wie folgt: - Seite 76 von 211 -

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