9 gesamten Dienstzeit zu keinem Zeitpunkt gegen Menschen, egal welcher Herkunft, welchen Alters oder Geschlechts diskriminierend oder rassistisch erklärt oder derart verhalten. Er habe sich vom Spielkreis bis zur weiterführenden Schule seiner Kinder in den Gruppen und Schulklassen engagiert und Gruppen als Betreuer begleitet sowie bei der Durchführung von Veranstaltungen und Sportfesten geholfen. In der Grundschule sei er als Lesevater tätig und habe mit leseschwachen Kindern in Kleingruppen gelernt. Im Urlaub habe er in einem Kindergarten über Wochen ganztägig ein Feuerwehrprojekt geführt. An seinem jetzigen Wohnort sei er ehrenamtlich neben dem Feuerwehrdienst als Brandschutzerzieher in Schulklassen der Grundschule und den Kindergartengruppen aktiv. Er organisiere regelmäßig den Kinder-Ferien-Spaß am sowie jährliche Veranstaltungen im Rahmen des Schüleraustausches der mit ausländischen Schulklassen. Für Flüchtlingskinder habe er einen bunten Tag bei der Feuerwehrwache organisiert. Besonders in Lesegruppen an der Grundschule seien es gerade Kinder mit Migrationshintergrund, die ehrenamtlich von ihm unterstützt würden. Es habe ihm sehr viel Freude bereitet, wenn er in der Grundschule in habe aushelfen können, da gerade diese Schüler ein großes Interesse und Begeisterung für das Thema Feuerwehr zeigten. Aus diesem Grund unterstütze er auch eine Fußballmannschaft mit einem großen Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund. Von ehrenamtlich als Fußballtrainer im Jugendbereich des sei er tätig gewesen. Diese Aspekte zeigten, dass er ein hohes soziales Engagement mit sich bringe und es für selbstverständlich halte, sich in die Gesellschaft einzubringen. Auch für Migranten habe er sich immer eingesetzt, seine Kontakte genutzt und bei dem Ausfüllen von Anträgen für Behörden geholfen oder aber Kontakte mit bereits eingegliederten Menschen vermittelt. Bei Schwierigkeit mit Anträgen bezüglich des Asylrechts habe er ebenfalls Kontakte vermittelt und bei einer iranischen Familie sei es für ihn selbstverständlich gewesen, deren Sohn über mehrere Tage bei einem Referat über die Feuerwehr zu beraten und zu begleiten. Auch in seinem privaten Umfeld würden Kontakte zu Menschen mit Migrationshintergrund zum Alltag gehören, ob nun über den Beruf, Freizeitaktivitäten, soziales Engagement oder aber über familiäre Kontakte begründet. Er bedauere sehr, dass es seinerzeit zu der Kommunikation in besagter WhatsApp-Gruppe gekommen sei und stimme den durch die Sonderermittlerin gefundenen Ursachen zu. Die Feststellungen bezögen sich insgesamt trotz der umfassenden Datenerhebung auf eine im engsten Kreis anlassbezogene Kommunikation, die weder in der Gesamtschau noch für sich gesehen, eine verfassungsfeindliche Gesinnung im notwendigen Umfang als gefestigt wiedergebe. Auch habe er Äußerungen von sich gegeben oder Inhalte geteilt, die nicht in Einklang stünden zu seinen tatsächlichen Handlungen, weshalb er die Annahme eines gefestigten verfassungsfeindlichen

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