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dung seines Vaters durch staatliche Stellen zur Rechenschaft zichen zu :.
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damaligen Anstrengungen des Sohnes, die Verantwortlichen an der Ermor-
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Dem Zeugen W., der als Häftling mit der Wartung des SS-Sendegerätes
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eingeliefert. Den Lagerkommandanten wurden die Anzahl und die Namen ...
der zu Ermordenden mitgeteilt.
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und Fernschreibers beauftragt war, gelang es, in solche Fernschreiben Einblick zu erhalten. Sie lauteten beispielsweise etwa: „OMA {—— die Bezeich- :
nung für die Gestapozentrale in Berlin, Prinz-Albrechtstraße —) Eintrifft
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Transport 420, davon Ex 210.“ Das bedeutete, daß von 420 eintreffenden
sowjetischen Kriegsgefangenen 210 an Hand von Listen auszusondern und
zu töten waren. Der übrige Teil des Transportes wurde in das KZ Buchenwald überführt. Die zur Ermordung bestimmten Kriegsgefangenen wurden
nicht in den Lagerbestand aufgenommen. Auf Grund der Einsicht in die
Fernschreiben konnte der Zeuge W. feststellen, daß von 1941—1944 insgesamt über 8400 sowjetische Kriegsgefangene zur Ermordung im KZ
Buchenwald eintrafen. Sie wurden teilweise in offenen oder verdeckten
Lastkraftwagen bis vor das KZ oder auch mit der Eisenbahn nach Weimar
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OKW zur systematischen Ausrottung von Kommissaren, Offizieren, Kom-:
munisten, Komsomolzen und anderen sowjetischen Patrioten erlassen wur- .
den. Die zur Ermordung bestimmten Kriegsgefangenen wurden von den‘:
der Wehrmacht unterstellten Gefangenenlagern in die KZ zur Exekution
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Überfall Hitler-Deutschlands
erfolgte auf Grund von einheitlichen Richtlinien, die zu dem Befehl dee:
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Sowjetunion begann im Spätsommer 1941 in allen größeren KZ, so auch : ec
im KZ Buchenwald, die massenweise Ermordung aus den Kriegsgefan- :
genenlagern ausgesuchter sowjetischer Kriegsgefangener. Ihre Auswahl -
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Zur Tarnung erhielt das Mordkommando — und zwar nach der
Nummer des Telefonanschlusses im Pferdestall, wo die Ermordungen stattfanden — die Bezeichnung „Kommando 99“, Anfänglich war die 55 bemüht, die Tötung sowjetischer Kriegsgefangener nicht bekannt werden zu
lassen. Deshalb erfolgte sie in der Regel nachts oder am späten Abend.
Gleichwohl gelang es aber der im KZ Buchenwald vorhandenen Widerstandsbewegung der Häftlinge, durch planmäßig organisierte Beobachtungen
126
die Verbrechen
des Mordkommandos
und
seine
Teilnehmer
aufzu--
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überführt und von dort zum Lager gebracht. Bis zu ihrer Tötung wurden
sie außerhalb des KZ von Angehörigen des Kommandanturstabes bewacht.
Zur Ermordung der Kriegsgefangenen stellte der Lagerkommandant Koch
ein spezielles Kommando zusammen, das sich aus den dem Faschismus er- :
gebensten und brutalsten Angehörigen des Kommandanturstabes zusammensetzte. Von ihm auserwählt wurden neben dem Angeklagten unter
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