24 1) 25 Seit dem 03.01.2017 das nachfolgend in Kopie als Anlage beigefügte Buch antisemitischen Inhalts mit dem Titel "Bezugsquelle wurde entfernt" über die Internetseiten "Bezugsquelle wurde entfernt" oder "Bezugsquelle wurde entfernt" veröffentlicht, in dem es unter anderem heißt: 26 - "Üblich ist, Judentum und Nationalsozialismus als Gegensätze aufzufassen; und davon auszugehen, dass sie nichts gemeinsam haben, als ihre Feindschaft. Diese Sichtweise ist politisch motiviert." 27 - "Der Nationalsozialismus kann als aggressive Variante ursprünglich judaistischer Denkmuster verstanden werden." 28 - "Die Verleugnung dieses Zusammenhangs begründet ein mächtiges Denkverbot. Es verzerrt die Auseinandersetzung über gesellschaftliche Fragen der Gegenwart und begünstigt geopolitische Strukturen, die Konflikte schüren. Würde es aufgehoben, stünden die Chancen auf eine friedliche Zukunft der Menschheit besser." 29 - "Bei der Eroberung Kanaans vollstreckten Moses` Nachfolger den ersten als Endlösung geplanten Völkermord der Geschichte." 30 - "Der Keim des Antisemitismus liegt im Judaismus selbst. Der Judaismus ist daher mit verantwortlich an den Verbrechen, die Antisemiten begehen." 31 - "Anitjudaismus und Anitsemitismus sind Begleiterscheinungen judaistisch geprägter Kulturkreise. Sie gehen als logische Folgen aus dem judaistichen Gedankengut hervor. Nur der, dem es gelingt, sich aus der Prägung durch solche Ideen zu lösen, kann glaubhaft eine Kritik am Judaismus üben, die ihn ebenso grundlegend zurückweist, wie sie alle Menschen, ungeachtet ihrer Rasse, Herkunft, Prägung ohne Abstrich als Menschen annimmt. Auch der Nationalsozialismus folgt judaistischen Denkmustern. Daher ist niemand, der eine judaistisch geprägte Weltanschauung zu seiner Richtschnur wählt, in der Lage, ihn glaubhaft zu kritisieren." 32 - "Judaismus versteht sich als politische Religion. Er will nicht nur die Rolle der Juden bestimmen. Er beansprucht das Recht, auch über Schicksal und Existenzbedingungen anderer Völker zu entscheiden. Daher ist eine kritische Betrachtung der jüdischen Weltanschauung durch Nicht-Juden folgerichtig. Judaismus ist keine innere Angelegenheit der Juden. Er ist eine politische Absicht, die Nicht-Juden nachhaltig betrifft." 33 - "Da das Endziel des Judaismus für Nicht-Juden nachteilig ist, wird eine reflektierte Bewertung des Judaismus durch Nicht-Juden in der Regel kritisch sein; zumindest, wenn die Problematik von dem, der sie beurteilt, umfassend betrachtet wird." 34 - "Macht euch die Erde untertan. So heißt es in der Bibel. Alle judaistischen Gruppen sind folgerichtig expansiv. Als Folge ihrer Aggression haben sie sich über die Erde verbreitet. Trotzdem ist es ihnen nicht gelungen, alle Menschen vom Wert ihrer Sichtweisen zu überzeugen." 35 und 2) 36 auf der Internetseite "Bezugsquelle wurde entfernt", für deren Inhalt er laut Impressum verantwortlich ist, spätestens seit Juli 2017 auf die Veröffentlichung hinweist und damit dem Ansehen der Ärzteschaft in der Öffentlichkeit schadet. 37 Verstoß gegen § 29 Abs. 1 HeilBerG NRW i.V.m. § 2 Abs. 2 BO für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte. 38 Zur Begründung ihres Antrages führt die Antragstellerin aus, dass der Beschuldigte durch den antisemitischen Inhalt seines Buches dem Ansehen der Ärzteschaft in der Öffentlichkeit schade. Nach § 2 Abs. 2 BO habe ein Arzt seinen Beruf gewissenhaft auszuüben und dem ihm bei seiner Berufsausübung entgegengebrachten Vertrauen zu entsprechen. Das Fehlverhalten des Beschuldigten betreffe zwar nicht den Kernbereich ärztlichen Handelns. Er trete allerdings als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie auf und überschreite durch seine kritische Auseinandersetzung die Grenze der noch zulässigen Meinungsäußerung, indem er das Ansehen einer Gruppe von Menschen dergestalt schmälere, dass diese Äußerungen als antisemitisch einzustufen seien. Ein Arzt, der offen antisemitische Inhalte veröffentliche, schade durch diese Äußerungen dem Ansehen der Ärzteschaft insgesamt. Der Beschuldigte hält den Vorwurf des Antisemitismus für unbegründet. Er ziele nicht darauf ab, jüdische Menschen

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