- Quelle: beck-online DIE DATENBANK BVerwG, Urteil vom 14.05.1970 – III C 131.67VG Bremen19.05.1967III LA 4/1967 BeckRS 1970, 31305022 BVerwG, Urteil vom 14.05.1970 – III C 131.67VG Bremen19.05.1967III LA 4/1967 Titel: BVerwG: Urteil vom 14.05.1970 - III C 131.67 Normenketten: § 1 Abs. 2 7. FeststellungsDV § 5 Abs. 1 7. FeststellungsDV Amtlicher Leitsatz: Fortsetzung der Rechtsprechung BVerwGE 20, 182; 29, 122; 32, 65 vorgehend: VG Bremen, Entscheidung vom 19.05.1967 - III LA 4/1967 Der Wert des Streitgegenstandes wird für das Revisionsverfahren auf 5.000 DM festgesetzt. Dr. Sieveking Vierhaus Dr. Dodenhoff Türke Sigulla Verkündet am 14. Mai 1970 Reglin Amtsrat als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle Text1 Im Namen des Volkes! hat der III. Senat des Bundesverwaltungsgerichts auf die mündliche Verhandlung vom 14. Mai 1970 durch die Bundesrichter Dr. Sieveking, Vierhaus, Dr. Dodenhoff, Türke und Sigulla für Recht erkannt: Die Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts der Freien Hansestadt Bremen vom 19. Mai 1967 wird zurückgewiesen. Die Klägerin trägt die Kosten des Revisionsverfahrens. I. Der 1890 in Kroatien geborene jüdische Ehemann und Erblasser der Klägerin und frühere Kläger begehrt die Feststellung des Verlustes von 20,5 % der Aktien der Kommerzialbank AG in A., deren Geschäftsführer er war, bis er sich am 23. März 1941 nach P. begab. Als Grund hierfür gab er in einem von ihm im Entschädigungsverfahren eingereichten Lebenslauf an, daß die Geschäftsentwicklung der Bank im Jahre 1940 ungünstig verlaufen sei. An einer anderen Stelle seines Lebenslaufs erwähnt er, daß er angeblich auf der schwarzen Liste der Nazis gestanden und sich deswegen habe retten müssen. Im Ausgleichsverfahren gab er an, daß er A. verlassen habe, weil er die weitere Entwicklung vorausgesehen habe. http://beck-online.beck.de/Bcid/Y-300-Z-BECKRS-B-1970-N-31305022 1 von 5 4/15/2022

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