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Dass der Angeklagte in der Masterarbeit tatsächlich nicht nur eine (pseudo-)wissenschaftliche These aufstellte, sondern
seine Gesinnung offenbarte, wird durch eine Notiz des Angeklagten bestätigt, die sich in den Unterlagen befindet, die
der Angeklagte am 11. Februar 2022 bei sich trug. Es handelt sich um eine Notiz in einem Notizbuch, in der er unter
anderem seine Beweggründe und Absichten für die Erstellung seiner Masterarbeit niederschrieb. In einem auf den 20.
September 2013 datierten Eintrag, schrieb der Angeklagte auszugsweise: "Er ist ein guter Deutscher. Ordentlich,
verlässlich und konsequent. Trotzdem sind er und ich so verschieden. Zu meiner Masterarbeit sagte er, dass ich mich
nicht in meinen Lektüren verzetteln soll, und dass es hauptsächlich darum geht zu zeigen, dass ich ordentlich
akademisch arbeiten kann. Für mich geht es aber darum, damit die Wahrheit aufzuzeigen und anderen verständlich zu
machen, was ich begriffen habe. Ich sehe darin viel mehr als nur eine ordentliche Arbeit." Der Angeklagte hat bestätigt,
dass diese Notiz von ihm gefertigt wurde.
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Zudem hat der Angeklagte in der Hauptverhandlung auf Vorhalt zentrale Thesen seiner Masterarbeit bestätigt und zum
Ausdruck gebracht, dass er die darin geäußerten Ansichten weiterhin vertritt. So hat er beispielsweise ausgeführt, das
in der Masterarbeit angesprochene Problem der Heterogenität sei ja ein tatsächliches Problem.
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Auch weitere Passagen hat der Angeklagte in der Hauptverhandlung als zutreffend bestätigt, so beispielsweise seine
Thesen zu Nicht-Regierungsorganisationen: "Die Verfasser der Charta der Vereinten Nationen planten bereits damals
eine Umsetzung ihrer politischen Ziele durch Organisationen, die nur schwer angreifbar waren, und die es den
Anführern des Umsturzes sowie den von ihnen kontrollierten Staaten ermöglichten, sich der Verantwortung zu
entledigen, da diese Organisationen eben Nicht-Regierungsorganisationen sind" (...) "So spendete der Gründer der
`Open Society Foundations´ György Schwartz, besser bekannt als George Soros, 100 Mio Dollar an `Human Rights
Watch´. Sind diese ONGs Werkzeuge der Subversion und von diesem Mann gegründet und finanziert, so ist es nicht
unwahrscheinlich, dass es sich hier um einen der Anführer der Subversion handelt."
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Der Angeklagte hat diese These auf Vorhalt als eine logische Ableitung bezeichnet, die er auch jetzt noch logisch finde.
Dies zeige sich auch an der Flüchtlingskrise. Die Flüchtlingskrise bestätige de facto einiges, was in der Arbeit stehe,
obwohl die Arbeit vorher entstanden sei. Er könne ja nicht leugnen, was er sehe. So gebe es zum Beispiel bei dem
jüdischen US-Investor George Soros Möglichkeiten der Verschleierung darüber, wer von wem Geld bekommt. Es sei
seine Bürgerpflicht, solche Verschleierungen aufzudecken.
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In der Masterarbeit heißt es weiter: "Wie wir in dieser gesamten Arbeit gezeigt haben, läuft die Heterogenisierung, von
der wir oft gesprochen haben, koordiniert ab. Der Plan, von dem in der vorstehenden Definition die Rede ist, ist
Bestandteil der Menschenrechte, die die Hauptsäule der Heterogenisierung sind. Durch die daraus erwachsende
Durchmischung kommt es zur "Zerstörung der wesentlichen Grundlagen" der Existenz der Völker mit der Absicht, ihre
"Vernichtung" herbeizuführen, die auch die Absicht der Subversion ist, der unsere Gesellschaften ausgesetzt sind. (...)
Das ist eine mathematische Gewissheit. Diese Realität zu tabuisieren ist ein subversiver Akt." Dazu hat der Angeklagte
gesagt, dies treffe ja zu. Diese Vorgänge seien ein Autogenozid, der wie ein Selbstmord sei. Das sei eine globale
Betrachtung; durch Mischehen werde die ursprüngliche Kultur zerstört.
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Auch auf Vorhalt seiner Passage zum Alten Testament "Liest man das Alte Testament, d.h. den Tanach und hierbei
insbesondere das Buch Jesaja, so gewinnt man den Eindruck, es mit einem Schlachtplan mit sehr exakten
geografischen Angaben zu tun zu haben" hat er zum Ausdruck gebracht, dass er diese Auffassung weiterhin vertritt. Er
hat auf den Vorhalt hierzu ausgeführt, die hebräische Bibel sei subversiv und gefährlich. Das sei damals eine neue
Entdeckung für ihn gewesen, die ihn deshalb sehr beschäftigt habe.
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Bezüglich seiner Ausführungen zum neuen Testament "Jesus Christus hat also die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die
anderen Völker an die Prophezeiungen und die im Tanach beschriebene Stellung der Israeliten als auserwähltes Volk
glauben. Denken wir nur an das zweite Zitat aus der Bibel in der vorliegenden Untersuchung, wo vom Plan des
israelitischen Gottes die Rede ist, alle Nationen der Welt zu zerstören" hat er erklärt, dies sei nur eine Möglichkeit, wie
es gewesen sein könnte. Es gäbe aber zionistische Gruppen, die sich damit inhaltlich deckten, und dies habe er zur
Kenntnis genommen. Wenn das zuträfe, sei es aber eines der größten Komplotte, die je existiert hätten.
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(b) Notizen
Im Einklang mit den Gedanken, die der Angeklagte sowohl in seiner Masterarbeit als auch in seiner Einlassung zu