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BGH, Urteil vom 03.12.1970 – IX ZR 267/69LG Düsseldorf12.06.1968; OLG
Düsseldorf02.07.1969
BeckRS 1970,
31384589
BGH, Urteil vom 03.12.1970 – IX ZR 267/69LG Düsseldorf12.06.1968; OLG
Düsseldorf02.07.1969
Titel:
BGH: Urteil vom 03.12.1970 - IX ZR 267/69
Normenkette:
§ 141 Abs. 3 BEG
Amtlicher Leitsatz:
Soforthilfe kann nur der Verfolgte beanspruchen, der die allgemeinen Voraussetzungen des §4
BEG erfüllt (hier: Stichtag des §4 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. e BEG).
Rechtskraft:
rechtskräftig
Verkündet am 3. Dezember 1970
Pohl, Justizhauptsekretär als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle
Text1
BUNDESGERICHTSHOF
URTEIL
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 3. Dezember 1970 unter
Mitwirkung des Senatspräsidenten Mai und der Bundesrichter Dr. Graf, Zorn, Henkel und Fuchs
für Recht erkannt:
Auf die Rechtsmittel des Beklagten werden das Urteil des 11. Zivilsenats des Oberlandesgerichts
Düsseldorf vom 2. Juli 1969 aufgehoben und das Urteil der 5. Entschädigungskammer des
Landgerichts Düsseldorf vom 12. Juni 1968 abgeändert.
Die Klage wird abgewiesen.
Der Rechtsstreit ist gebühren- und auslagenfrei. Die außergerichtlichen Kosten trägt der Kläger.
Von Rechts wegen
Der 1935 geborene Kläger ist jüdischer Abstammung. Im Zuge der nationalsozialistischen
Verfolgung wanderte er 1939 mit seinen Eltern von S./Böhmen nach Uruguay aus. Seit dem 30.
September 1966 wohnt er in W., seit dem 13. September 1967 ist er deutscher Staatsangehöriger.
Er besitzt den Vertriebenenausweis "B".
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6/7/2022