- Quelle: beck-online DIE DATENBANK BVerwG, Urteil vom 19.03.1970 – III C 31.67VG Minden vom 02.11.1966 – 3 K 481.64 BeckRS 1970, 30432452 BVerwG, Urteil vom 19.03.1970 – III C 31.67VG Minden vom 02.11.1966 – 3 K 481.64 Titel: Normenketten: § 1 Abs. 3 BVFG § 6 BVFG § 8 BVFG § 11 Abs. 3 LAG § 12 Abs. 4 LAG Amtliche Leitsätze: Der Vertriebene, dem ein Kriegssachschaden entstanden war, kann diesen Schaden nicht als Vertreibungsschaden nach § 12 Abs. 4 LAG geltend machen, wenn er die persönlichen Voraussetzungen seiner Vertriebeneneigenschaft durch eine erst nach Eintritt des Schadens geschlossene Ehe mit einer deutschen Staats- oder Volks zugehörigen erworben hat (§ 11 Abs. 3 LAG). Schäden als Folge der Umsiedlung der einheimischen Bevölkerung aus dem an die Sowjetunion gefallenen Teil Ostpolens nach Westpolen oder in die unter polnischer Verwaltung stehenden deutschen Ostgebiete auf Grund sowjetrussisch-polnischer Übereinkunft können Lastenausgleichsansprüche nicht begründen. Rechtsgebiet: Steuerrecht alt Schlagworte: vorgehend: VG Minden, Entscheidung vom 02.11.1966 - 3 K 481.64 Fundstellen: BVerwGE 35, 117 FHOeffR 21, 5022 http://beck-online.beck.de/Bcid/Y-300-Z-BECKRS-B-1970-N-30432452 1 von 8 5/16/2022

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