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Auch räumt die Jüdin Sontag somit ein, daß die Juden sich nicht als „Weiße“ definieren.
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AB IN DEN OFEN MIT DER TEUFELSBRUT !«
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Der Angeklagte K. entschied als Administrator über die Freischaltung des Kommentars.
Er erkannte, dass die in Deutschland lebenden Juden hierdurch einer schweren Krankheit
und Tieren gleichgesetzt und ihnen hierdurch jeglicher menschliche Wert abgesprochen
wurde. Dennoch schaltete er den Kommentar am selben Tag um 2.05 Uhr frei, so dass er
von jedem Internetnutzer gelesen werden konnte.
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59. Veröffentlichung des Kommentars mit der Post-ID 192910 (Fall 18)
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Am 11. Mai 2015 wurde auf der Startseite von „Altermedia“ ein Artikel mit der Überschrift „Kinderpornos auf Internetseite von KZ-Gedenkstätte platziert“ veröffentlicht. In
dem Text hieß es, auf der Internetseite der österreichischen KZ-Gedenkstätte Mauthausen hätten Hacker am Gedenktag zum Ende des Zweiten Weltkriegs „Kinderpornos platziert“. Außerdem war ein Link zu einem in der Online-Ausgabe des „Hamburger Abendblatts“ eingestellten Artikel eingestellt, in dem ebenfalls über diesen Hackerangriff berichtet wurde.
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Die Nutzer der Internetseite „Altermedia“ begrüßten in ihren Kommentaren teilweise die
Aktion; andere verurteilten sie und wiesen darauf hin, dass die Hacker auf der Internetseite der KZ-Gedenkstätte besser andere Inhalte hätten einstellen sollen. So wies der
Nutzer „Andreas M.“ darauf hin, dass er einen Link zu dem Videofilm „Auschwitz Warum
die Gaskammern Ein Mythos Sind“ eingestellt hätte, wenn er die Möglichkeit gehabt hätte, auf die Seite der Gedenkstätte zuzugreifen. Er fügte diesem Kommentar einen Link
bei, über den der fragliche Film heruntergeladen werden konnte. Dieser mehr als 45-minütige, sehr professionell gestaltete Film erweckte den Anschein, die Frage, ob in Auschwitz systematisch Juden vergast worden seien, werde einer sachlichen, objektiv wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen. Diese führe zum Ergebnis, dass das Vernichtungslager in Ausschwitz ganz anders hätte konzipiert und ausgestattet sein müssen, um dort
Hunderttausende von Juden zu töten. So wären u. a. leistungsfähigere Krematorien und
Aufzüge erforderlich gewesen und auch die Zugänge zu den Gaskammern hätten anders
ausgestaltet sein müssen.
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Am 12. Mai 2015 um 21.19 Uhr stellte der Nutzer „Hohlladung“ hierzu den Kommentar
mit der Post-ID 192910 ein, der folgenden Wortlaut hatte:
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»Einst hörte ich die These, da wir Deutschen so gut in allem sind – seien wir auch
so gut im „industriellen Massenmord“.
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Mh, wenn es wirklich Pläne gegeben hätte, diese Vernichtung im großen Stil
durchzuziehen, hätte man die Gaskammern mit Sicherheit anders angelegt.
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Wie dilettantisch ist es, in Krema IV/V in Auschwitz, auf eine Bockleiter zu steigen und das Zyklon-Granulat in Seitenfenster zu werfen? Das ist wahrlich keine
deutsche Ingenieurskunst.
730
Oder im Krema II/III mit dem winzigen Aufzug? 20.000 Leichen pro Tag, da rein?
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