am selben Tag um 12.37 Uhr frei, so dass er von jedem Internetnutzer gelesen werden
konnte.
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58. Veröffentlichung des Kommentars mit der Post-ID 192113 (Fall 20 der Anklage)
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Am 2. Mai 2015 wurde auf der Startseite von „Altermedia“ ein von der Partei „Der III.
Weg“ stammender Artikel mit dem Titel „Die Frau und der deutsche Volkstod – Eine kleine Erläuterung“ veröffentlicht. In dem Text wurde ausgeführt, die „Thematik eines drohenden Volkstodes“, der von den Demokraten als demographischer Wandel heruntergespielt werde, sei schon immer „fundamentaler Bestandteil aller nationalen Kräfte Europas gewesen und im Zeitalter der Globalisierung aktueller denn je“. Die jetzige Regierung versuche, die „stetige quantitative Abnahme von Menschen deutscher Abstammung“ mithilfe einer stärkeren Einwanderung „von Menschen aus fernen, uns völlig
fremden, gar feindlich gesinnten, Kulturkreisen zu füllen, indem sie ihnen ein Deutschland des absoluten Wohlstandes“ präsentiere. Es sei ein unverzeihliches Verbrechen, die
aussterbende einheimische Bevölkerung „durch eine völlig art- und kulturfremde Bevölkerung“ auszutauschen. Dabei habe der „Volkstod“ seine Ursache in „der materialistischen Betrachtung des Lebens, die den Wert der Familienmutter völlig untergraben“ habe. „Die Emanzipationsbewegung der 68er bspw.“ habe maßgeblich dazu beigetragen,
„dass Bild der Mutter zu zerstören, welches für den Erhalt der Gesellschaft von unschätzbarem Wert“ sei. Der „abartige Feminismus“ habe „das Vorbild einer tüchtigen deutschen Familienmutter, durch das Vorbild einer im permanenten Drogenrausch sich befindenden ‚modernen‘ Frau ersetzt, welche sich Samstagabends den perversesten sexuellen Praktiken mit Männern jeglicher Nation und Hautfarbe“ hingebe. Ein Kind stelle „in einem Leben des dauernden Rauschs nur ein Hindernis“ dar, weshalb im Falle einer Schwangerschaft „einfach abgetrieben“ werde. Die zurückgehende Geburtenzahl der
deutschen Bevölkerung sei von den „fremden Mächten, die Deutschland und ganz Europa kontrollieren“, durchaus gewünscht. Der Feminismus versuche „die europäische Kultur und Tradition zu untergraben, um in der europäischen Gesellschaft ein auf allen Ebenen herrschendes Chaos zu kreieren, sodass unsere Nationen zur freien Beute außereuropäischer Mächte werden“ könnte. Ziel eines „Nationalen Sozialismus“ sei es selbstverständlich nicht, „die Frau an den ‚Herd zu fesseln‘“, Ziel sei vielmehr „eine ehrwürdige
und kraftvolle Frau, die den Anforderungen des Lebens tapfer gewachsen“ sei und „ihrem Manne in all seinen Schwierigkeiten unterstützend zur Seite“ stehe. Der „Kampf gegen den Volkstod“ sei demnach „der Kampf gegen eine rein genussvolle Sicht auf das
Leben“. In „der deutschen Mutter“ lebe „die Volksseele weiter. In einer emanzipierten
Frau“ lebe „der Volkstod“. Der Artikel schloss mit dem Zitat: „Die weisse Rasse ist das
Krebsgeschwür der Menschheitsgeschichte“, als dessen Autorin „Susan Sontag, amerikanische Schriftstellerin und Feministin“ genannt wurde.
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In einem ersten Kommentar zu diesem Artikel wies der Nutzer „Schwabe“ darauf hin,
dass es sich bei „Susan Sontag“ nach seinen Recherchen um eine Jüdin handle.
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Hierauf stellte der Nutzer „Nation“ am 3. Mai 2015 um 1.53 Uhr folgenden Kommentar
mit der Post-ID 192113 ein:
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»‘Das Krebsgeschwür der Menschheitsgeschichte‘ sind nicht die Weißen, sondern die vom Teufel geschaffenen JUDENSCHWEINE !
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